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Regiestelle lobt: "Qualitativ sehr hochwertige Projekte"

Resümee zu "Markt der Vielfalt"

 

Im Rahmen des "Marktes der Vielfalt" gab es am Donnerstag ein dickes Lob: „Die Stadt Celle arbeitet im Rahmen des Lokalen Aktionsplan äußerst engagiert und mit großem Erfolg", so Martin Rosnowsky von der Regiestelle "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Schleife. Stadtrat Stephan Kassel dankte den vierzehn Projektträgern für ihre Arbeit im laufenden Förderjahr. Durch ihr Engagement seien nachhaltig Netzwerke ausgebaut und neu geschaffen worden.

 

CELLE. Jeder Einzelne unter den Projektträgern, so Kassel zur Eröffnung des "Markts der Vielfalt" in der Alten Exerzierhalle, habe Menschen für die Ziele des Programms gewonnen, Vielfalt, Toleranz und Demokratie in Celle zu stärken. Viele neue Ideen und Impulse seien dabei entstanden. Serpil Klukon, Leiterin des Referats Integration, wies darauf hin, dass aus historischer Sicht alle Menschen in Europa "ohne Ausnahme" eine Zuwanderergeschichte haben. Für Viele sei Celle ein neues Zuhause geworden, "das ist die Vielfalt, die der Stadt, dem Land, gut tut". Klukon mahnte, diese Energie "nicht verpuffen zu lassen" und forderte dazu auf, weiterhin gemeinsam Toleranz zu fördern.

 

Martin Rosnowsky von der Regiestelle, der eigens für die Veranstaltung aus Schleife angereist war, resümierte, dass sich die erfolgreiche Arbeit der Stadt Celle nicht zuletzt in qualitativ sehr hochwertigen Projekten niederschlage, "in denen engagierte Bürger Celles ihren Beitrag für ein tolerantes und demokratisches Miteinander in dieser schönen, geschichtsträchtigen Stadt leisten". Bemerkenswert sei aber auch die breite Beteiligung und aktive Mitwirkung der Verwaltung und der Politik Celles, "was das hohe Verantwortungsbewusstsein zeigt, mit dem der Thematik begegnet wird“.

 

Eingeführt in das Thema "Toleranz erfahren" wurden die Besucherinnen und Besucher durch Dagmar Mania-Machwitz und Heiko Machwitz vom Alten Bahnhof in Bröckel. In einer Audivision schilderten sie ihre Erinnerungen an Toleranz und Intoleranz - Erlebnisse während ihrer beruflichen Tätigkeiten im Ausland. Zum Schluss dieser eindrucksvollen Schilderungen hoben die Künstler ein Tuch, unter dem sich eine bunte Vielfalt von Schuhpaaren befand und forderten die Besucherinnen und Besucher auf, ein Paar auszuwählen und sich "in die Schuhe des anderen" zu stellen.

 

 

Bildergalerie "Markt der Vielfalt" 2012

 

           

ADFC

 

Diakonisches Werk

 

In den Schuhen des Anderen

 

Meggie von der Schatzkiste

 

 

           

Elternverein Realschule Heese

 

Kunstschule "Palette"

 

"ZOOM"

 

VSE

 

           

VHS

 

Bernd Backhaus am Stand der Schatzkiste

 

Ansprache von Stadtrat Stephan Kassel

 

Ansprache Referatsleiterin Serpil Klukon

 

 

           

Annette von Pogrell

 

 Gäste: Martin Roswnowsky (Regiestelle, 2. v. r.) und neben ihm Björn Gehrs, Samtgemeindebürgermeister in Schwarmstedt und ehem. Referatsleiter Integration.

 

 Dagmar Mania-Machwitz

 

Audivision "In den Schuhen des Anderen stehen"

 

   

       

Dagmar Mania-Machwitz und Brritta Gade

 

Interessante Infos am Stand der Diakonie

 

Applaus für Ehepaar Machwitz

 

Pressefotos

 

 

           

Pressefotos

 

Atelier 22

 

AWO Kreisverband Celle

 

CD Kaserne

 

           

Tüftelig

  Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Celle  

Jugendclub Celle

 

Kultur Klub Kreativ

 

 


 

Ankündigung "Markt der Vielfalt" in den Regionalnachrichten von Hit Radio Antenne

Download

 

"Markt der Vielfalt"

Am Donnerstag,  15. November 2012 um 16.30 Uhr besteht die Gelegenheit,  bei einem Bummel in der Alten Exerzierhalle Celles bunte Vielfalt kennen zu lernen.

 

 

 

 Stadtrat Stephan Kassel wird den Markt der Vielfalt eröffnen und die Projektträger und alle Gäste begrüßen. Unter dem Motto „Toleranz erfahren“ gestalten Dagmar Mania-Machwitz und Heiko Machwitz zusammen mit den Projektträgern des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ die Projektmesse. Der Aktionsfonds, der in diesem Jahr viele Ideen mit kleinen Summen verwirklicht hat, wird sich auch vorstellen.

 

Bei Fingerfood und Getränken treffen sich engagierte Cellerinnen und Celler zum Austausch und zur weiteren Vernetzung für zivilgesellschaftliches Engagement in Celle.

 

Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert  ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz. Die Stadt Celle beteiligt sich als eine von sechs niedersächsischen Kommunen an diesem Programm und setzt im zweiten Förderjahr 15 Einzelprojekte um.

 


 

Schlosstheater  als

"Ort der Viefalt in Celle" ausgezeichnet

Pressetermin im Celler Schloss

 

 

Am 25. Oktober wurde das Schlosstheater Celle als "Ort der Vielfalt" in Celle ausgezeichnet.   Hinten,  v. l.: Schauspieler und Regisseur Karsten Zinser ("Lassmaziegeninselalta"), vom Referat Integration Bernd Backhaus, Eleni Mourmouri und  Referatsleiterin Serpil Klukon, Schlosstheater-Geschäftsführer Stephan Bruhn;  vorne, v. l. : Stadtrat Stephan Kassel, Intendantin Dr. Bettina Wilts, Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende. Foto: Margitta True

 

Am 25. Oktober wurde das Schlosstheater Celle als "Ort der Vielfalt" in Celle ausgezeichnet. 

Hinten,  v. l.: Schauspieler und Regisseur Karsten Zinser ("Lassmaziegeninselalta"), vom Referat Integration Bernd Backhaus, Eleni Mourmouri und

Referatsleiterin Serpil Klukon, Schlosstheater-Geschäftsführer Stephan Bruhn;

vorne, v. l. : Stadtrat Stephan Kassel, Intendantin Dr. Bettina Wilts, Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende. Foto: Margitta True

 

 

CELLE. Im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" in Celle wurde das Schlosstheater von Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende als "Ort der Vielfalt in Celle" ausgezeichnet. Damit ehrt die Stadt Celle das Engagement des Theaters für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.

 

 

Lächeln für den "Celler Kurier".

 

 

Diese Auszeichnung sei seit längerem Anliegen von Stadtrat Stephan Kassel und des Referats Integration gewesen, so Mende, doch die Ehrung erfolgte nun nach der Rückkehr des Theaters in die sanierten Räumlichkeiten des Schlosses.

"Celler Presse" vor Ort.

 

Die große Resonanz in der Bevölkerung auf die Premiere und den Tag der offenen Tür anlässlich der Wiedereröffnung des Schlosstheaters habe gezeigt, dass diese etablierte kulturelle Einrichtung in der breiten Öffentlichkeit große Akzeptanz fände und mit seiner Arbeit aktuelle Themen der Gesellschaft aufgreife: "Das Schlosstheater Celle ist geerdet."

 

 Mende hob die eindrucksvolle Arbeit des Theaters zu den Themen Integration und Toleranz hervor, etwa mit der "Prinzessin von Zelle" von Peter Schanz oder dem aktuellen Stück, Büchners "Leonce und Lena", das mit seinen vielfältigen politischen Anspielungen auch von Schülerinnen und Schülern gut aufgenommen worden war. Die Auszeichnung gilt auch der Jugendarbeit des Schlosstheaters, das unter anderem mit "Lassmaziegeninselalta" von Karsten Zinser Erfolge feierte.

 

Dr. Bettina Wilts, Intendantin des Schlosstheaters, dankte der Stadt Celle für die Auszeichnung und nannte sie einen " Ansporn", diese Arbeit fortzusetzen. So werde darüber nachgedacht, wie sich das Theater auch für andere Kulturkreise weiter öffnen könne. "Es ist eine besondere Herausforderung und eine erfüllende Aufgabe, sich mit den Mitteln des Theaters, das zugleich auch immer öffentlicher Raum ist, mit gesellschaftlich relevanten Problemen und Fragestellungen zu beschäftigen", so die Intendantin.

OB Mende und Intendantin Dr. Bettina Wilts.

"Der Zuschauer hat ein Recht darauf, auf der Bühne mit seiner Lebenswirklichkeit konfrontiert zu werden."

 

Das Schlosstheater Celle ist die zweite Institution, die als "Ort der Vielfalt in Celle" ausgezeichnet wurde, nach dem Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium in Celle, das 2011 für das Engagement seiner Schülerinnen und Schüler gegen Rechtsextremismus geehrt worden war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


80.000 Euro für Bundesprogramm im Förderjahr 2013

 

Stadt Celle ruft auf zur Antragstellung bis 9. November

 

 

CELLE. Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle geht 2013 in das dritte und voraussichtlich letzte Förderjahr. Diesmal sind vorbehaltlich der Bewilligung Fördermittel in Höhe von 80.000 Euro abrufbar für lokale und gesellschaftspolitische Projekte, die Engagement, Demokratie und Toleranz stärken sollen. Die Stadt Celle ruft dazu auf, bis Freitag, 9. November 2012, 15 Uhr, Projektanträge einzureichen.

 

Teilnehmen können Jugendverbände, freie Träger der Jugendhilfe, Migrantenorganisationen, christliche und andere religiöse Gemeinschaften, Sportvereine, Fördervereine von Schulen, Kindertagesstätten, Bildungs- und Qualifizierungsträger, gemeinnützige GmbH, Stiftungen, kulturelle Einrichtungen und sonstige Vereine. Diese können Einzelprojekte beantragen, die jeweils mit bis zu 7.000 Euro gefördert werden. Jeder Antragsteller kann bis zu zwei Anträge einreichen.

 

"Wir hoffen auf viele neue Ideen", erklärt Serpil Klukon, Leiterin des Referats Integration der Stadt Celle. "Bisher war die Resonanz auf das Bundesprogramm in Celle sehr groß. Wir freuen uns auch über neue Antragsteller." Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte trifft der lokale Begleitausschuss im Dezember 2012.

 

Das Antragsformular ist im Internet zu finden unter www.vielfalt-in-celle.de. Anträge sind an die Externe Koordinierungsstelle, Jessica Manske, Hattendorffstraße 1, 29225 Celle und per E-Mail an externe-koordinierungsstelle@vielfalt-in-celle.de zu richten. Darüber hinaus steht die Externe Koordinierungsstelle für Beratung und Information zur Verfügung unter Telefon 05141 901516 oder unter 01570 3330760.

 

Stammblatt 1 zum Einreichen eines Projektantrags Download

Die Vergabekriterien für das Förderjahr 2013 Download


 

Praxisfachtag “ Fit für Toleranz und Vielfalt 

Von Albatros, dem Zitronenspiel und den neuesten Erkenntnissen zur Migrationspädagogik


 

Die Volkshochschule Celle und die Berufsbildenden Schulen III laden für Montag,  15. Oktober, 10 bis circa  17 Uhr, .alle interessierten Multiplikatoren in die Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus in Celle ein.  Die Veranstalter haben ein  Programm aus der Praxis für die Praxis zusammengestellt.

 

 

Zielgruppe sind all diejenigen, die in der Ausbildung oder bereits im Beruf mit Menschen unterschiedlichster kultureller Hintergründe zu tun haben und ihre interkulturelle Kompetenz erweitern sowie Erkenntnisse aus der neuesten Migrationspädagogik gewinnen wollen.

 

Ermöglicht und gefördert wird der Fachtag durch des Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle.

 

Liliane Steinke, Leiterin der VHS Celle, äußerte sich im Redaktionsgespräch: „Ich freue mich sehr, dass es nachhaltig gelungen ist, dass diejenigen Schülerinnen und Schüler der BBS III (soziale, pädagogische und Gesundheitsberufe), die im vergangenen Jahr an einer interkulturellen Kompetenz- und Werkschule teilgenommen haben, jetzt im Rahmen des Fachtages selbst als „Experten“ und Multiplikatoren der Sache „Fit für Toleranz und Vielfalt“ aktiv werden zu lassen. Das, was hängen geblieben ist und was sie selbst als hilfreich erlebt haben, geben sie weiter – besser kann man nicht lernen.“

 

 

Professor Dr. phil. Paul MecherilChristine Jacob-Menke, BBS III (Lernfeld Interkulturelle Pädagogik) ergänzt: "Professor Dr. phil. Paul Mecheril darf man sich mit seinem Vortrag ab 14 Uhr „Bildung und Vielfalt – Ansätze einer Migrationspädagogik“ nicht entgehen lassen. Seit Kurzem ist Paul Mecheril, geboren1962 (Foto links), an der Uni Oldenburg tätig, zuvor war er von 2008-2011 an der Uni in Innsbruck. Auch von dort hätten wir ihn nach Celle eingeladen, denn seine Arbeiten zum Interkulturellen Lernen (Migrationspädagogik, 2010, Beltz: Weinheim) sind einfach wegweisend.“

 

Zum Programm

 10 bis 11 Uhr: Impulsvorträge, u.a. Serpil Klukon und Ulrike Brinken berichten über ihre Aufgabenfelder „Integration“ in Stadt und Landkreis Celle.

 

Ab 11 Uhr: Interkulturelle Spiele aus der Praxis für die Praxis; Schülerinnen und Schüler der BBS III + Christine Jacob-Menke

 Ab 14 Uhr: „Bildung und Vielfalt –Ansätze der Migrationspädagogik“,

 

 

 Professor Dr.phil. Paul Mecheril, danach Aussprache, Diskussion, "Was nehmen wir in die Praxis mit?"

 

Moderation: Liliane Steinke.

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung, VHS Celle, Trift 20, 29221 Celle – info@vhs-celle.de.

 

  

Die Einladung zu der Veranstaltung als Download

 

 


 

Impressionen von AWO-Projekten

V.I.P. 2 - Verbesserung der Integration und Partizipation von Migrant(inn)en

Integrationsförderung von Migrantenkindern "Leseförderung"

 

 

 

           

 

 

 

 

 

   

 

   

       

 

 

 

 

 

 

Beschreibungstext


 

Aktionsfonds wurde erhöht

 

Unbürokratische Förderung von Kleinstprojekten bis 500 Euro

 

CELLE. In seiner neunten Sitzung am 25. September 2012 hat der Begleitausschuss beschlossen, den Aktionsfonds innerhalb des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" von 3000 auf 4300 Euro zu erhöhen. Damit besteht im letzten Quartal dieses Förderjahres die Möglichkeit, unbürokratisch noch Fördermittel von bis zu 500 Euro pro Kleinstprojekt zu beantragen.

 

Grund für die Erhöhung ist die große Nachfrage nach den Fördermitteln, die das Engagement für Toleranz und Demokratie sowie gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus unterstützen sollen.

Das Referat Integration ruft dazu auf, diese Anträge demnächst zu stellen, da die Fördermittel noch im laufenden Jahr abgerufen und in Projekte umgesetzt werden müssen. Eine dreiköpfige Jury aus Mitgliedern des Begleitausschusses wird über die Vergabe der Mittel entscheiden.

 

Initiativen, Vereine, Gruppen, Einzelpersonen oder auch Schulen, die sich für Mittel aus dem Aktionsfonds interessieren, können sich melden beim Referat Integration unter der Telefonnummer 05141/12599 beziehungsweise per Mail an integration@celle.de.

 

Nähere Infos zu dem Bundesprogramm im Internet unter www.vielfalt-in-celle.de. Hier steht im Download-Bereich eine Datei mit den Anforderungen zur Antragstellung von Mitteln aus dem Aktionsfonds bereit.

 

Anforderungen zum Beantragen von Mitteln aus dem Aktionsfonds zum Download

  


 

Externe Koordinierungsstelle neu besetzt
Jessica Manske betreut Projektträger im Bundesprogramm

 

Jessica Manske. Foto: Margitta True

CELLE. Die Diplom-Sozialpädagogin Jessica Manske hat kürzlich von ihrer Vorgängerin Eleni Mourmouri die Externe Koordinierungsstelle des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" in Celle übernommen. Die 28-Jährige hatte nach ihrer Ausbildung an der Fachhochschule Hannover mit dem Schwerpunkt Stiftungsmanagement bereits Projekte im Bereich des Stadtteilmanagements geplant und betreut. Projektträger für die Externe Koordinierungsstelle im Rahmen des Bundesprogramms ist der Verein Capito e. V..
Im Nachbarschaftstreff Capito an der Hattendorfstraße 1 in 29225 Celle, gibt Jessica Manske Auskunft zu den Projekten und Antragsverfahren, donnerstags von 11 bis 19 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie nach Absprache. Sie ist dann erreichbar unter der Telefonnummer 05141/901516, oder per Mail an externe-koordinierungsstelle@vielfalt-in-celle.de.


Nähere Infos zu dem Bundesprogramm im Internet unter www.vielfalt-in-celle.de. Hier steht auch der Folder zu „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle zum Download bereit, zudem kann er angefordert werden beim Referat Integration.

 

 

 


 

ZOOM: Augen auf!

Diakonisches Werk Celle ruft zu Fotowettbewerb auf - Einsendeschluss 1. Oktober 2012

 

CELLE. Das Diakonische Werk Celle möchte auf seine Aktion „ZOOM: Augen auf!“ aufmerksam machen und einladen, sich an der Aktion zu beteiligen

 

Es soll genau hingeschaut werden mit Tiefenschärfe und ohne Lichtschutzfaktor soll per Foto der Alltagsrassismus dokumentiert werden.

 

Mit offenen Augen durch die Welt laufen und Diskriminierungen im Alltag wahrnehmen, wie rassistische, fremdenfeindliche Sprüche, die an Wänden prangen ebenso wie Aufkleber an Laternenpfählen.

 

Aber nicht nur Äußerungen, die eindeutig der extremen Rechten zugeschrieben werden können, reproduzieren Ausgrenzung. Der „normale“ Alltag hat davon einiges zu bieten. Bilder sprechen eine deutliche Sprache: ob es Werbung ist oder der sogenannte „Zigeunerbesen“ am Campingplatz gegen „fahrendes Volk“, ob es offensichtliche rechte Codes im öffentlichen Raum sind oder ein Angebot, das mit „Schale, schwarzer Diener, Mohren, Kolonialstil Exklusiv“ beworben wird, ist – es gibt sicherlich einiges zu entdecken. Fotos – Einzelbilder oder Serien – die das Themengebiet Alltagsrassismus, Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus darstellen, können ab sofort bis zum 1. Oktober 2012 eingereicht werden.

 

Es können Situationen dokumentiert werden, es können Bilder zu dem Themenbereich künstlerisch gestaltet werden, etc. In einer Ausstellung werden die Ergebnisse präsentiert.

 

Zugelassen sind digitale Bilder, sie müssen mit Teilnahmeformular auf CD-ROM eingereicht werden an das Diakonische Werk Celle, Fritzenwiese 7, 29221 Celle, Tel.: 05141 / 9090390, Mail: DW.celle@evlka.de

 

Die Fotos müssen aus Celle sein oder einen regionalen Bezug haben. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen können unter http://www.cellerforum.de/ aufgerufen werden.

 

Download Flyer ZOOM - Augen auf!

Download Flyer Fotoworkshop

 

 


AWO Celle bietet Migrantenkindern Leseförderung an

Entwicklungs- und Bildungschancen verbessern

 

CELLE. Die Entwicklungs- und Bildungschancen von Kindern hängen besonders stark von ihrem sozialen und ökonomischen Umfeld ab. (siehe hierzu PISA1-Studien) Kinder aus Migrantenfamilien haben einen erschwerten Zugang zur Bildung.

 

 

Ein Großteil der Schüler mit Eltern ausländischer Herkunft gehört den unteren sozialen Schichten an. Dementsprechend müssen sie auch gefördert werden. Im Mittelpunkt sollen die Interessen und Wünsche der Kinder stehen. Fördern und Fordern der Kinder auf unterschiedlichen Niveaus soll Heterogenität gerecht werden.

 

Dabei sollen die folgenden übergeordneten Ziele angestrebt werden. Die Kreativität der Kinder durch Selbsttätigkeiten und Selbstständigkeit in unterschiedlichen Lernverfahren zur Entfaltung zu bringen; Deutschkenntnisse verbessern, um aktive Teilhabe am schulischen Leben zu ermöglichen sowie soziales Verhalten situativ trainieren, um angemessen in schulischen Situationen zu reagieren sowie Toleranz zwischen Geschlechtern und Kulturen fördern.

 

 

Die Koordination wird von einer Mitarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt durchgeführt. Eine unterstützende Funktion, nicht nur für schulische Belange, sondern auch im Hinblick auf interkulturelles Zusammenleben von Kindern und Jugendlichen, haben zweifellos verschiedenste sozialpädagogische Maßnahmen und Modellprojekte außerhalb der Schule oder zwischen Schule und Stadtteil bzw. der Gemeinde. Vor allem die Sprachförderung nimmt hier einen hohen Stellenwert ein.

 

 

Die deutsche Sprache ist unter anderem in Schulen das wichtigste Kommunikationsmittel. Ohne sie sind selbst Mathematik-Textaufgaben nicht zu verstehen. Genau hier möchte die AWO Celle mit ihrem Projekt ansetzen.

 

 

Der Umgang mit der deutschen Sprache soll für diese Kinder mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit werden. Das möchte der Projektträger durch eine spielerische und projektorientierte Förderung erreichen.

 

Weitere Informationen: www.vielfalt-in-celle.de

 

Für weitere Fragen steht die Arbeiterwohlfahrt Celle zur Verfügung.

 

1 PISA=Programm for International Student Assessment .Die PISA-Studie ist eine internationale Leistungsmessung, die in 32 Staaten, davon 28 Mitgliedstaaten derOECD, durchgeführt wurde. Schülerinnen und Schüler wurden in den Bereichen Lesekompetenz, mathematische und naturwissenschaftliche Grundbildung getestet.

 

 

 

 


 

Musik aus zwei Kulturen

 

CELLE. Der Banner des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" hing am Freitag, 6. Juli im Êzidischen Kulturzentrum, An der Koppel in Neuenhäusen.

 

 

      

Impressionen vom Konzert   Fotos: Margitta True

 

 

 

 

 

   

   

 

 

 

 

 

 

 

   

    
  

 

 

 

 


 

Konzert beginnt später

Das Konzert "Musik aus zwei Kulturen", das am Freitag, 6. Juli 2012, im Êzidischen Kulturzentrum in Celle, An der Koppel 21, stattfindet, wird von 19 Uhr auf 19.45 Uhr verschoben.

 

 

Auch das Programm wurde leicht verändert:   Den ersten Block bestreiten die  jungen kurdischen Interpreten Dilevin & Divan Emer. Den zweiten musikalischen Part übernimmt die christliche Folkpop-Gruppe  „Alpha & Omega“, die mit  selbst geschriebenen deutschen Texten über Gott und die Welt zum Nachdenken und Mitsingen anregen möchten. Der Eintritt ist frei.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V. , Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Celle, Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Celle, Concordia Gemeinde Celle und Êzidisches Kulturzentrum in Celle und Umgebung e.V..

 

Info zum Konzert: hier

 

 

 


"Was ein rechter Mann ist" 

 

CELLE. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gegen Rassismus und Diskriminierung" findet in der Kreuzkirchengemeinde, Windmühlenstraße 43 Celle,am Mittwoch, 11. Juli 2012, 19 Uhr, ein Vortrag statt unter dem Titel "Was ein rechter Mann ist".  

 
 

 

Referent ist Yves Müller,  freier Mitarbeiter beim Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.  und Mitherausgeber des Buches „Was ein rechter Mann ist“. 

 

Rechtsextreme Kameradschaften gelten als Männerbünde schlechthin; das öffentliche Bild und der mediale Blick auf rechtsextreme Aktivitäten sind vom Stereotyp des männlichen Schlägers bestimmt; laut polizeilicher Statistiken werden Gewalttaten zu großen Teilen von Männern begangen. Die männliche Dominanz im Rechtsextremismus wird selten reflektiert. Der Referent will diese Leerstellen füllen und die Verknüpfung von Rechtsextremismus und Männlichkeit näher beleuchten. Im Rahmen der Veranstaltung fragt er, "was ein rechter Mann ist...", und stellt seine Thesen zur Diskussion.

 

Kein Zutritt für Mitglieder und Sympathisanten von Parteien oder Gruppierungen der extremen Rechten, Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische oder antisemitische Äußerungen in Erscheinung getreten sind.

 

Flyer zur Veranstaltung zum Download hier

 

 

 


"Mädelsache" - rechtsradikale Unterwanderung

 

CELLE.   Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gegen Rassismus und Diskriminierung" findet in der Kreuzkirchengemeinde, Windmühlenstraße 43 a in Celle,am Mittwoch, 4. Juli 2012, 19 Uhr, ein Vortrag statt unter dem Titel "Mädelsache".

 

Die Politologin und freie Journalistin Andrea Röpke, Spezialgebiet Nationalsozialismus und Rechtsextremismus, veröffentlichte ihre aufwändigen Recherchen im Neonazi-Milieu in diversen Print– und Fernsehmagazinen. Sie erhielt diverse Medienpreise für ihre unerschrockene Arbeit. 

 

Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten Neonazi-Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NDP, organisieren Demonstrationen und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsradikale Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene durchzusetzen. Gestützt auf Insider-Informationen, gibt die Refrentin einen Einblick in das Innenleben dieser Szene. Sie schildert, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Sie fragt, warum Politik und Verfassungsschutzbehörden diesme gefährlichen Treiben nahezu tatenlos zuschauen und zeigt Strategien gegen die rechtsradikale Unterwanderung der Gesellschaft auf.

 

Flyer zur Veranstaltung zum Download

 

 
 

 


Vortrag zum Thema „Die Mitte in der Krise“

 

CELLE.  Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gegen Rassismus und Diskriminierung - Für couragiertes Handeln" findet am Mittwoch, 9. Mai 2012 um 19 Uhr in Celle, Kreuzkirche, Windmühlenstraße 43A, ein Vortrag mit Diskussion zum Thema „Die Mitte in tatt. Der Politikwissenschaftler Johannes Kiess, Mitautor der Studie zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland 2010, wird die Ergebnisse der Studie Vorstellen.

 

 

Keine andere Studie zu politischen Einstellungen hat mehr Staub aufgewirbelt als die erstmals 2006 erschienene Studie „Vom Rand zur Mitte“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Denn sie wies eine erschreckend hohe Akzeptanz rechtsextremer Einstellungen in der Mitte unserer Gesellschaft nach. Damit wurde die Studie zum Politikum. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat diese Studie in den vergangenen Jahren fortgeführt. Sie hat nachgeprüft, ob und wie sich politische Einstellungen in der Bevölkerung über die Jahre hinweg verändert haben. Bei der Veranstaltung am 09. Mai 2012 wollen wir folgenden Fragen nachgehen: Welche Entwicklungen lassen sich angesichts aktueller gesellschaftspolitischer Herausforderungen mit Blick auf den Rechtsextremismus feststellen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Finanz- und Wirtschaftskrise und rechtsextremen Einstellungen? Befindet sich die „Mitte“ in der Krise und bedeutet dies eine Krise der Demokratie? Welche Folgen muss dies für Politik und Gesellschaft haben?

 

Veranstalter: Diakonisches Werk Celle und Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus Celle

 

Zu der Veranstaltung haben Mitglieder und Sympathisanten von Parteien oder Gruppierungen der extremen Rechten, Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische oder antisemitische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, keinen Zutritt!

 

 

 

Die Veranstaltungsreihe "Gegen Rassismus und Diskriminierung - Für couragiertes Handeln" wird im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KÖMPETENZ STÄRKEN“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.toleranz-fördern-kompetenz-stärken.de

 

 

 


 

Die Teekannenrunde startet

CELLE. Am Donnerstag, 19. April, 17 Uhr treffen sich die PR-Beauftragten der Projektträger zu einer Klön- und Arbeitsrunde im Capito.

 

Dabei geht es um Austausch, neue Ideen und Tipps zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie rechtliche Fragen rund um das Veröffentlichen von Pressematerial.

 

Wir schnacken bei Tee und Kaffee an jedem dritten Donnerstag im Monat, jeweils 17 Uhr, im Capito, Hattendorfstraße 1 in 29225 Celle. Infos  unter der Telefonnummer 05141/3013094. 


 

 Buntes Haus sucht alte Fahrräder


CELLE. Mit einem Fahrrad-Workshop beteiligt sich das sozio-kulturelle Zentrum Buntes Haus dieses Jahr an dem Celler Integrationsprojekt „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“. In der kommenden Woche sollen in der Fahrradwerkstatt des Zentrums alte Räder für den Straßenverkehr fit gemacht und anschließend an Flüchtlinge verschenkt werden. Dafür werden jetzt noch Fahrradspenden gesucht.

 

„Ein Problem für Flüchtlinge ist die eingeschränkte Mobilität“, erläutert Franz von der Fahrradwerkstatt: „Sie können sich häufig weder ein Fahrrad, geschweige denn ein Auto leisten. Und der Busverkehr ist für sie zu teuer.“ Obwohl vor einiger Zeit das Bundessozialgericht eine Veränderung eingefordert hat, liegt die nach dem Asylbewerberleistungsgesetz gezahlte Lebensunterhalt 30 bis 40 Prozent unter den Regelsätzen von Hartz IV. Und in der Regel wird davon nur ein kleiner Betrag in bar, der Rest in Gutscheinen ausgezahlt. „Selbst wer ein Fahrrad hat, ist deshalb finanziell schon mit kleinen Reparaturen überfordert“, meint Jule, die sich am Workshop beteiligen will und die hofft, dass auch Flüchtlinge mitmachen: „Schön wäre ja, wenn die neuen Fahrradbesitzerinnen und Besitzer sich bei Bedarf ihre Räder selbst reparieren und weiter nutzen können.“ Dafür soll neben dem Rad und einem Schloss dann auch ein kleines Reparaturset abgegeben werden.

 

 

Die Fahrradwerkstatt macht Flüchtlinge mobil

Das Ziel ist es, 25 straßentaugliche Fahrräder kostenlos an Flüchtlinge abgeben zu können. „Wir hoffen, dass die Flüchtlinge von der Aktion mitbekommen haben“, sagt Franz: „Das Sozialamt der Stadt hat unsere viersprachigen Flyer verteilt und ausgelegt und auch in den Sprachkursen der VHS ist auf den Workshop aufmerksam gemacht worden.“

 

 

 

 

Damit die ganze Aktion klappt, sind jetzt aber noch Fahrradspenden von Celler Bürgerinnen und Bürgern erforderlich: Herren- und Damenräder, aber auch Kinderräder. Das Bunte Haus bittet darum, am besten während der Workshoptage – also Dienstag, 27. März, bis Donnertag, 29. März, jeweils von 14 bis 18 Uhr die Fahrräder direkt beim Zentrum auf dem Gelände der CD-Kaserne (hinten links) abzugeben oder über info@bunteshaus.de oder in der Workshopzeit unter 907927 Kontakt aufzunehmen. Die Räder müssen nicht voll funktionstüchtig sein, denn das Reparieren gehört ja zum Inhalt des Workshops. Auch wer Zeit und ein wenig Erfahrung im Fahrradschrauben hat, ist eingeladen vorbeizukommen und bei der Aktion mitzumachen.

 
 

 

 

 

 

 

 


 


V. I. P. II - Machen Sie mit!

CELLE. Noch bis Ende des Jahres läuft das Projekt des AWO Kreisverbandes Celle: V. I. P. - Verbesserung Integration und Partizipation für Migrantinnen und Migranten", Teil II. Mit Bausteinen wie Familie, Beruf, Sprache, sollen Kompetenzen entwickelt und Qualifikationen erlangt werden. Das Projekt ist auch für Neueinsteigerinnen und -einsteiger gedacht. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Kinderbetreuung wird gestellt. 

 

Link zum Plakat

Link zum Flyer

 

 


Der neue Flyer ist da!

Am Montag, 27. Februar, erscheint der neue Flyer zum Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" in Celle.

 

Mit dieser Broschüre soll das Programm in Celle beworben werden. Im Text werden einige Begriffe erläutert wie der Lokale Aktionsplan und die Ziele des Programms. Im Mittelpunkt der Aufmachung stehen die drei Slogans die Celler Schulen im Förderjahr 2011 im Rahmen eines Wettbewerbs in Celle eingesandt hatten: "Ich + Du = Wir",  "Grünes Licht für Toleranz" sowie "Difference Rocks".

 

 


 

 

 

 

 

Der Flyer zum Download als pdf


AWO startet VIP 2


CELLE. Bei dem Projekt V.I.P. 2 handelt es sich um ein Aufbauprojekt. Voraussetzung für gelingende Integration ist ein langfristig angelegter Projektprozess. Deshalb das Projekt V.I.P. 2. Ein Neueinstieg ist dennoch möglich. Geringe deutsche Sprachkenntnisse erschweren den Zugang zur Gesellschaft und führen zu einer Benachteiligung in der Ausbildung und am Arbeitsmarkt. Der Erwerb deutscher Sprachkenntnisse spielt eine Schlüsselrolle für erfolgreiche Integration. Gelingende Integration bedarf jedoch mehr als ausreichender Sprachkenntnisse. Um Migranten die Teilhabe am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben in Deutschland zu ermöglichen, gilt es, ihre Ressourcen und Potenziale, d.h. ihre individuellen Kompetenzen und Fähigkeiten zu stärken.


Dieses Projekt wird Migrantinnen und Migranten ermutigen, sich selbst aktiv in den
Integrationsprozess einzubringen.

Deshalb dient das Projekt zur sozialen und gesellschaftlichen Integration vor Ort, indem es verschiedene Ziele verfolgt. Das bedeutet: Beratung und Begleitung, Weiterqualifizierung und Vermittlung in den Arbeitsmarkt, Bildung und Qualifizierung. Geplant sind verschiedene Themen mit der Zielsetzung: Sprachorientierung sowie Vermittlung von Grundlagenkenntnissen der deutschen Sprache zur Alltagsbewältigung und zur Vorbereitung auf Integrationskurse, Biografiearbeit, unter Berücksichtigung von Kulturmustern und Kulturerleben, Kennenlernen von Berufsfeldern, Weiterbildungsmöglichkeiten werden aufgearbeitet.


Im Anschluss daran sollen auch konkrete Partizipationsmöglichkeiten diskutiert und initiiert werden, um den interkulturellen Dialog zu fördern und Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen „Vielfalt und Toleranz bilden die Grundpfeiler einer demokratischen Gesellschaft“ siehe hierzu: www.bmfsfj.de
Im Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ bündeln daher Bund, Länder und Kommunen ihr Engagement für ein demokratisches Zusammenleben und entwickeln gemeinsame Handlungsstrategien. Die Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft, Demokratie- und Toleranzerziehung, soziale Integration, interkulturelles und interreligiöses Lernen/ antirassistische Bildungsarbeit, kulturelle und geschichtliche Identität sowie die Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen bei jungen Menschen sind dabei die Schwerpunkte der weiteren Programmumsetzung.

 


Zur AWO Celle

Rassismus heute

CELLE. Am Mittwoch, 14. März 2012, 19 Uhr, findet in der Kreuzkirchengemeinde an der Windmühlenstraße 43A in Celle ein  Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gegen Rassismus und Diskriminierung - Für couragiertes Handeln" statt zum Thema "Rassismus heute". Referent ist Ceren Türkmen, er studierte an der Universität Münster und in Perpignan.

Rassismus ist ein aktuelles gesellschaftliches Problem. Es ist nicht nur am (rechten) Rand unserer Gesellschaft beheimatet. Obwohl immer drohendere rassistische Politiken in europäischen Parlamenten auf dem Vormarsch sind, Migration nach Europa dabei immer brutaler verhindert wird, und innerhalb der einzelnen Nationalstaaten eine neue rassistische Ordnung etabliert wird, spricht mensch immer seltener von Rassismus. Womit hat dies zu tun? Welches sind die neuen Konjunkturen der Migrationspolitik im Anschluss an Sarrazin und den Facharbeitskräftemangel in Deutschland  

Veranstalter ist das  Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus Celle, Arbeitskreis Ausländer und Diakonisches Werk Celle.

 

Flyer zur Veranstaltung


 

Projektträger 2012 treffen sich 

CELLE: Am Dienstag, 14. Februar 2012 um 17 Uhr, treffen sich die Projektträger des Förderjahres 2012  im "Capito" an der Hattendorffstraße 1.

Themen des Abends sind unter anderem Informationen zum Bundesprogramm, zur Öffentlichkeitsarbeit, zur Abrechnung und Mittelanforderung.

 

 

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"TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" in Celle