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Integrationsarbeit beim AWO für selbstbestimmte Lebensführung

CELLE. Die Arbeit für und mit Menschen mit Migrationshintergrund ist seit über 40 Jahren ein wichtiges Handlungsfeld der AWO. Integrationsförderung ist eine sozialpolitische Aufgabe, den Migrantinnen und Migranten eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilnahme und Teilhabe zu ermöglichen. Entsprechend des Grundsatzprogramms der AWO haben Politik und Soziale Arbeit die gemeinsame Aufgabe, rechtliche, strukturelle und methodische Bedingungen zu schaffen, die den Eingewanderten eine selbstbestimmte Lebensführung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

 

Integration wird als gesellschaftlicher Gestaltungsauftrag formuliert und die Verantwortung für Integrationserfolge bzw. -misserfolge bleibt nicht bei dem/der Einzelnen. Durch aktive Teilnahme sowie aktive Mitarbeit am Begleitausschuss konnte gemeinsam eine Strategie gegen rechtsextreme, fremdenfeindliche und antisemitische Tendenzen vor Ort entwickelt und dann zusammen in Aktionen und Projekten umgesetzt werden. Als Wohlfahrtsverband ist uns soziale und gesellschaftliche Integration vor Ort sehr wichtig.


Durch das Projekt InGe, Interkulturelles Gesundheitsprojekt (Gefördert wird dieses Projekt vom: Bundesfamilienministerium mit dem Programm "TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN") wurden den Frauen, Wege in den Arbeitsmarkt, Bildungs-sowie Qualifizierungsmöglichkeiten aufgezeigt, die zum großen Teil auch gut aufgenommen wurden, wie z. B. bei einigen Teilnehmerinnen wurde der berufliche Wiedereinstieg durch Projektqualifizierung unterstützt und organisatorische Planungsberatung geleistet.


Die Themen zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge wechselten wöchentlich; Wege des beruflichen Einstiegs und soziale Kompetenzen wurden vermittelt. Zusätzlich hatten die Frauen durch eine Gesundheitsberatung die Möglichkeit, ihr Erlerntes zu vertiefen. Da die Fachkräfte über mehrere Sprachen verfügten, konnte das Gesundheitswissen auch kultursensibel und muttersprachlich weitergegeben werden. Eine berufliche Integration der Migrantinnen, um so eine Chancengleichheit im sozialen, gesundheitlichen und beruflichen Bereichen herzustellen, konnte gut realisiert werden. Auch wurden innerhalb des Projektes konkrete Partizipationsmöglichkeiten diskutiert, um den interkulturellen Dialog zu fördern und somit Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen. Durch Hilfe zur Selbsthilfe zielt das Projekt darauf ab, Menschen mit Migrationshintergrund zu selbstständigem Handeln in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens zu befähigen.
Auch das faire und gemeinschaftliche Handeln wurde mit unserem Projekt gefördert.


Der Zusammenhalt aller Bevölkerungsgruppen ist für die AWO ein besonderes Anliegen. Das kann nur durch bewusste Förderung, Vernetzung und Öffnung von integrativen Angeboten erreicht werden. Das Projekt InGe endet am 31.12.2013. Ein Aufbauprojekt für das Jahr 2014 ist geplant.
Weitere Informationen: www.vielfalt-in-celle.de

 


 

KiTa "Löwenzahn" als dritter "Ort der Vielfalt in Celle" ausgezeichnet

 

 

Nach dem Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium und dem Schlosstheater Celle erhielt nun die Kindertagesstätte „Löwenzahn“ an der Welfenallee die Auszeichnung „Ort der Vielfalt in Celle“. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende übergab das Schild mit der Aufschrift „Celle – Ort der Vielfalt – Wir engagieren uns für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ an die Leiterin der Einrichtung, Barbara Lange.

 

CELLE. 65 Kindergarten- und 15 Krippenkinder werden in der Kindertagesstätte (KiTa) „Löwenzahn“ betreut. Die muntere Truppe hatte für die Besucher aus dem Rathaus ein mehrsprachiges Begrüßungslied ausgedacht. „Good Morning“, „Rojbas, Rojbas“, „Günaydin“ oder „Nakasi Basi“ hieß es, als Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, Stadtrat Stephan Kassel, die Leiterin des Referats Integration, Serpil Klukon, und der Fachdienstleiter Kindertagesstätten, Michael Kessel, eintrafen.

 

Mende betonte, dass in der Einrichtung Kinder aus zehn Nationen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund gemeinsam lernen und ihre Freizeit verbringen. Dieser Herausforderung stelle sich das Team mit viel Engagement. Mit der in der KiTa „Löwenzahn“ gelebten Vielfalt, so der Oberbürgermeister an die Kinder gerichtet, „seid Ihr auf dem Weg in die Zukunft“.

 

Stadtrat Stephan Kassel erklärte, dass Kindertagesstätten per sé Orte der Vielfalt seien. Hier würden von Anfang an die Wurzeln für das spätere Demokratieverständnis der Kinder gelegt. Daher sei das neue Schild, das demnächst im Eingangsbereich der KiTa Löwenzahn angebracht wird, ein Symbol für die Anerkennung der interkulturellen Arbeit in allen KiTas der Stadt. Serpil Klukon fügte an, dass in Einrichtungen wie der Kita „Löwenzahn“ nicht nur verschiedene Kulturen zusammengebracht, sondern auch die Eltern informiert, beraten und unterstützt würden. „Damit wird eine wichtige Basis für die Zukunft der Kinder gelegt.“

 

Barbara Lange bedankte sich für die Auszeichnung und lobte ihre Mitarbeiterinnen, die auch über die Historie der Einrichtung, die auf die KiTa Bahnhofstraße zurück geht, mit den Jahren ein Vertrauensverhältnis zu den Familien aufgebaut haben. „Einige der früher im Mädchen- oder Jungentreff betreuten Jugendlichen bringen nun ihre eigenen Kinder hierher.“

 

Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

 

Die Fotogalerie zur Auszeichnung der KiTa Löwenzahn als dritter "Ort der Vielfalt in Celle" ist zu sehen auf unserer facebook-Seite "Vielfalt in Celle".

 

 

           

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

"Das macht Lust auf ähnliche Projekte"

 

 

 

Initiatorin Gudrun Jahnke bedankte sich bei allen Beteiligten des Aktionsfonds-Projekts Stromkästen am Brandplatz: "Das hat viel Freude gemacht und macht Lust auf ähnliche Projekte. Ein wirklich tolles Team!"

 


Eine vorbildliche Gemeinschaftsaktion mit Symbolcharakter“

Aktionsfonds-Projekt „Wir malen uns einen bunten Platz“

 

 

Der Brandplatz ist bunter geworden: 16 Schülerinnen und Schüler haben dort neun Stromkästen bemalt. Die Aktion war ein Projekt im Rahmen des Aktionsfonds im Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle. Ideengeberin und Begleiterin des Projekts ist Gudrun Jahnke, Ortsbürgermeisterin in Blumlage-Altstadt.

 

CELLE. Gudrun Jahnke beantragte 500 Euro aus dem Aktionsfonds, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Projekt, betont sie, solle zur Verschönerung des Brandplatzes beitragen, aber vor allem Menschen verschiedener Altersgruppen zusammen bringen, die gemeinsam aktiv werden.

 

Stadtrat Stephan Kassel freut sich über das Engagement: „Frau Jahnke hat nicht nur die Initiative ergriffen und Mittel aus dem Bundesprogramm beantragt, sie hat auch kompetente Partner mit ins Boot geholt. Dieses Projekt ist eine vorbildliche Gemeinschaftsaktion mit Symbolcharakter.“ Serpil Klukon, Leiterin des für das Bundesprogramm federführende Referat Integration, ergänzt: „Frau Jahnkes Aktion zum Ende des Förderjahres ist ein Beispiel für die vielen guten Ideen, die 2013 in Celle umgesetzt wurden.“

 

Die SVO Holding genehmigte nicht nur das Bemalen ihrer fünf Stromkästen, sondern unterstützte die Aktion mit weiteren 500 Euro. „Die SVO-Unternehmensgruppe fördert in der Region eine Vielzahl von kulturellen und sozialen Projekten. Dabei legen wir großes Augenmerk auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen“, begründet Andreas Gerow, Pressesprecher SVO Holding, das Engagement des Energieversorgungsunternehmens.

 

Anke Palett, pädagogische Mitarbeiterin an der Grundschule Blumlage, berichtet, dass sich die am Projekt beteiligten Abc-Schützen der Blumläger Schule über die Geschichte des Brandplatzes informiert hatten. „So sind Bilder entstanden, die das historische Feuer, das heutige Kino und ein Auto darstellen, das an eine Oldtimer-Ausstellung erinnert“, so Palett. „Die Schülerinnen und Schüler sind sehr stolz darauf, mit ihren Bildern die Stadt für andere Kinder bunter zu machen.“

 

Die jungen Künstlerinnen und Künstler aus dem Stadtteilprojekt Alte Molkerei der Stiftung Linerhaus und aus der Ganztagsbetreuung der Grundschule Blumlage fertigten zunächst Skizzen an, die dann unter Anleitung durch den Künstler Jörg Pippirs auf die Stromkästen übertragen wurden. Oliver Görke, Sozialpädagoge in der Alten Molkerei: „Es war sehr beeindruckend, die Kinder während des kreativen Prozesses zu beobachten. Und als die Tags fertig waren, wurde deutlich, wie stolz jedes einzelne Kind auf seine selbst entworfene Skizze war.“

 

Mitglieder der Jury, die die Entwürfe auswählte, waren neben Gudrun Jahnke: Christin Damman (Schulsozialarbeit Grundschule Blumlage), Hannelore Fudeus (Ortsrat Blumlage-Altstadt), Oliver Görke (Stadtteilprojekt Alte Molkerei), Marianne Krohn (Geschäftsführerin Celle Tourismus und Marketing GmbH), Jörg Pippirs, Georg Schäfer (Stadt Celle, Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe) und Jacqueline Spranger (SVO Holding, Marketing).

 

 

Bildunterschrift: Die jungen Künstlerinnen und Künstler mit ihren Betreuern und den Sponsoren vor einem der bunt bemalten Stromkästen am Brandplatz.

 

Hinten, v. l.: Für die Stadt Celle waren vertreten Serpil Klukon, Leiterin des Referats Integration und Georg Schäfer vom Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, für die Stiftung Linerhaus der Sozialpädagoge Oliver Görke; vorne, v. r.: Jacqueline Spranger von der SVO Holding und Anke Palett, pädagogische Mitarbeiterin an der Grundschule Blumlage.

 

Foto: Peter Müller

 

 


 

Eine etwas andere Unterrichtsstunde

Die Buchautoren Oskar Ansull und Bekim Morina zu Besuch im Ernestinum

 

 

Die Klassen 10F und 10L2 des Gymnasiums Ernestinum interessierten sich auch für die Lebensumstände des Dichters Bekim Morina (2. v. r.), der heute in einem Café arbeitet: „Ich habe alles in meiner Heimat erreicht, was zu erreichen ist“, erklärte der Uni-Absolvent, „hier gelte ich als ungelernt“.

 

Im Rahmen des Aktionsfonds im Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ fand eine ungewöhnliche Doppelstunde am Gymnasium Ernestinum in Celle statt. Der albanische Dichter Bekim Morina stellte gemeinsam mit seinem Schriftstellerkollegen Oskar Ansull zwei zehnten Klassen seine Arbeit vor und berichtete von seinen beiden Leben, in der albanischen Heimat und in Celle.

 

CELLE. Der Moment, als Morina von der Schulbank weg verhaftet wurde, veränderte sein Leben bis heute. „Ich war damals ein bisschen älter als Ihr jetzt seid“, erklärte er den Klassen 10F und 10L2, den Klassenlehrern Maren Kranz und Uwe Winnacker sowie Schulleiter Johannes Habekost. Die Unterdrückung durch die kommunistischen Parteien und den Nationalismus machten ihn und sein politisches Engagement im Kosovo zur Zielscheibe. Schließlich blieb Morina und seiner Ehefrau nur die Flucht durch Europa. In Celle wurden sie aufgenommen.

 

Schon als Kind faszinierte Bekim Morina die Dichtung, die in der albanischen Kultur eine weit größere Rolle spielt als etwa in Deutschland. Den Austausch mit anderen Literaten und seinen Freunden – „viele sind im Krieg geblieben“ – vermisste der Autor und machte dies im Gedicht „Im alten Nest“ deutlich: „Jung waren wir, viele Freunde und laut; jetzt ist`s still und ich bin verdammt alt.“ In einer zugewiesenen Wohnung auf dem Land kam das Paar zur Ruhe, war aber auch isoliert. Der Kontakt zu Oskar Ansull, zustande gekommen über einen Celler Journalisten, eröffnete neue Möglichkeiten. Der Schriftsteller verhalf Morina zu einem Stipendium der RWLE Möller Stiftung: „Man kann ganz lebendig sein, aber man fühlt sich wie lebendig begraben“, beschrieb Ansull den Jugendlichen die damalige Lage des Ehepaares. Während Morina mit Büchern aus der Bibliothek Deutsch lernte, arbeitete er gemeinsam mit Ansull an den Übersetzungen der Gedichte, für die der Dichter von den beiden Klassen spontanen Applaus erhielt. Die Schülerinnen und Schüler interessierten sich auch für die aktuellen Lebensumstände der Familie. Ein Zurück in die Heimat gebe es nicht mehr, so Morina. „Das ist zu gefährlich.“

 

Auch wenn sein Aufenthalt noch nicht dauerhaft geklärt sei, auch wenn Bekim Morina, früher jahrgangsbester Uni-Absolvent, jetzt nicht als Universitätsdozent arbeiten könne, weil sein Abschluss in Deutschland nicht anerkannt werde: „Es entwickelt sich Zukunftsdenken“ erklärt Oskar Ansull. „Als ich Bekim und seine Frau kennen lernte, wollten sie keine Kinder.“ Morina erläutert seine damaligen Ängste: „Ich habe erlebt, vollkommen machtlos zu sein, im Gefängnis und in der Folter. Machtlos zu sein und die eigenen Kinder nicht schützen können, ist das Schlimmste, was es gibt.“ Nun hat das Ehepaar zwei Töchter.

 

Serpil Klukon, Leiterin des städtischen Referats Integration, das das Bundesprogramm in Celle federführend betreut: „Dies ist eine Geschichte, die von Verfolgung und Flucht, aber auch von Ankommen und Teilhabe handelt. Die Familie lebt in der Mitte unserer Gesellschaft, Herr Morina ist Mitglied des Integrationsausschusses und wirkt mit an den demokratischen Strukturen in der Stadt Celle.“ Ihr Appell: „Wir brauchen Menschen wie jene, denen Bekim Morina begegnet ist; die hinschauen und eine Lösung suchen.“

 

 

 

 

 

Die Autoren Oskar Ansull (links) und Bekim Morina stellten den Band „Etwas Besseres als den Tod“ des albanischen Dichters vor. Morina: „Ich hatte nie vor, mein Land zu verlassen.“

 

Fotos: True


 

Zwei Gedichtbände für das Ernestinum

 

 

 

 

CELLE. Der albanische Dichter Bekim Morina (3. v. l.) und der in Celle geborene, in Berlin lebende Schriftsteller Oskar Ansull (rechts) waren zu Besuch im Ernestinum. In der Schulbücherei des Gymnasiums übergaben die Autoren zwei signierte Ausgaben von Morinas Gedichtband "Etwas Besseres als den Tod", in einer Übersetzung von Oskar Ansull und Oda Buchholz. Das Buch erschien in der Edition "Literaturen der Welt" bei Revonnah. Die Schule besitzt nun zwei der 1.000 Ausgaben; die in Morinas Heimat gelieferten Exemplare sind dort bereits ausverkauft. Schulleiter Johannes Habekost (3. v. r.) freute sich über dieses Geschenk, das der Oberstufe zur Verfügung gestellt werden soll. Die Autoren haben gemeinsam mit den Klassenlehrern Maren Kranz (2. v. l.) und Uwe Winnacker (2. v. r.) eine "etwas andere Unterrichtsstunde" für zwei zehnte Klassen vorbereitet. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" in Celle. Die Leiterin des federführenden Referats Integration der Stadt Celle, Serpil Klukon (links), dankte allen Beteiligten für die Organisation dieses besonderen Projekts. (mt/Foto: True)  

 

 


Vom Lesen- und Schreibenlernen

und der Förderung von Mehrsprachigkeit

 

Rund 750.000 Menschen in Niedersachsen können auch kürzere Texte nicht richtig lesen und schreiben.

 

Sie gelten als funktionelle Analphabeten. Laut Level One-Studie (Leo) der Uni Hamburg betrifft dies 14 Prozent der erwerbsfähigen Menschen in der Bundesrepublik. Der Bund und die Länder haben die so genannte „Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener in Deutschland“ entwickelt.

 

Die VHS Celle stellt sich dieser Herausforderung und bietet Betroffenen und Multiplikatoren, Personalentwicklern und engagierten Mitmenschen Informations- und Lernmöglichkeiten.

 

Die VHS Celle hat bereits Anfang September ein lebendiges Wortfest in der Celler Innenstadt "gefeiert", einen Stadtrundgang in einfacher Sprache durchgeführt sowie  die Ausstellung "Lesen und Schreiben - ein Schlüssel zur Welt" wurde in im Gebäude der VHS an der Trift präsentiert.

Eine neu gegründete, offene Analphabetengruppe trifft sich seit Anfang September sonnabends.

 

Folgende Termine im VHS-Gebäude, Trift 20 in 29221 Celle, sollten sich Interessierte vormerken:

 

 

Mittwoch 13. November 2013, 18.30 Uhr

Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit (CE6110)

mit Bettina Heinzelmann/Lehrlogopädin (DBL),Psychomotorik

 

Montag, 18. November 2013 von 14.00-17.00 Uhr

Lernen in der Familie - family Literacy (CE6111)

Schrifterwerb in der Familie fördern für Eltern und Multiplikatoren Kathleen Bleßman/VHS-RGZ Oldenburg

und die ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg „Wie man lebt, wenn man nicht Lesen und Schreiben kann“ (www.alogos.de)

 

Do 28. November 2013 von 15.00-16.30 Uhr

Können all Ihre Mitarbeiter/innen bzw. Kollegen/innen ausreichend lesen und schreiben?“(CE6112)

Lese- und Schreibprobleme bei Mitarbeitenden erkennen und zukunftsorientiert, arbeitsplatznah beheben
mit Stefanie Voß-Freytag/VHS-RGZ Lüneburg

 

Aufgrund der Förderung über das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,  können die Veranstaltungen in diesem Herbst kostenfrei angeboten werden. 

 

Flyer zum Download

 

 


 

 

 

Dies war ein Projekt in 2011: Der "offene Bücherschrank", initiiert und umgesetzt von atelier22, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" in Celle. Er wird auch von Besuchern Celles, die vom Bahnhof kommen, gern genutzt. Und er ist stets gut gefüllt ...


 

 

 

90.000 Euro für Bundesprogramm im Förderjahr 2014

Stadt Celle ruft auf zur Antragstellung bis 8. November

 

 

CELLE. Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wird um ein weiteres Jahr verlängert. Für Celle werden im Förderjahr 2014 vorbehaltlich der Bewilligung 90.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bis Freitag, 8. November 2013, können Anträge für lokale und gesellschaftspolitische Projekte eingereicht werden, die das Engagement für Demokratie und Toleranz stärken sollen.

 

Teilnehmen können Jugendverbände, freie Träger der Jugendhilfe, Migrantenorganisationen, christliche und andere religiöse Gemeinschaften, Sportvereine, Fördervereine von Schulen, Kindertagesstätten, Bildungs- und Qualifizierungsträger, gemeinnützige GmbH, Stiftungen, kulturelle Einrichtungen und sonstige Vereine. Diese können Einzelprojekte beantragen, die jeweils mit bis zu 7.000 Euro gefördert werden. Jeder Antragsteller kann bis zu zwei Anträge einreichen.

 

"Wir freuen uns, dass wir das in Celle sehr erfolgreiche Programm noch ein weiteres Jahr fortsetzen können", so Serpil Klukon, Leiterin des Referats Integration der Stadt Celle. "Damit können wir die Vernetzung engagierter Menschen in Celle weiterhin nachhaltig fördern." Klukon bittet darum, die Anträge möglichst frühzeitig einzureichen, damit bei der Antragstellung bei Bedarf Beratung und Information fristgerecht eingeholt werden können. Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte trifft der lokale Begleitausschuss im Dezember 2013.

 

Für Beratung und Information steht die Externe Koordinierungsstelle, Jessica Manske, unter Telefon 0176/38680618 oder unter 05141/901516 zur Verfügung.  Anträge sind bis Freitag, 8. November, auf dem Postweg einzureichen bei der Stadt Celle, Referat Integration, Am Französischen Garten 1, 29221 Celle sowie zusätzlich per E-Mail an integration@celle.de. Einen Einblick in die Arbeit bisheriger Projektträger gibt es auch bei Facebook auf der Seite „Vielfalt in Celle“.

 

Antragsformular: Siehe unter Downloads

 

 


 

Kids` Grizzly Camp und Ausbildung zu Outdoor-Rangern

VSE bietet Ferien-Workshops für naturverbundene Kinder und Jugendliche an

 

 

 

 

Im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle bietet der VSE-Alte Schmiede Jugendlichen ab 16 Jahre eine Outdoor-Ranger-Ausbildung an. Für Kinder ist ein Feriencamp geplant.

 

CELLE. Floß- und Lagerbau, Sternkunde, Orientierungslauf mit dem Kompass – der VSE hat ein rundes Programm erstellt für Jugendliche ab 16 Jahre, die sich zum Outdoor-Ranger qualifizieren wollen. Beim Aufbau eines Niedrigseilgartens werden Kompetenzen wie Teambildung und -stärkung erworben und trainiert, die später das Leiten einer Gruppe ermöglichen sollen.

 

 

Anschließend treffen sich Kinder ab zehn Jahre ebenfalls an der Oldauer Schleuse im Kids` Grizzly Camp. Neben Kanufahrten, Natur- und Knotenkunde wird der Niedrigseilgarten errichtet, die frischgebackenen Outdoor-Ranger bringen sich dabei in die Gruppenleitung ein.

 

Die Workshops finden jeweils an drei Tagen dreistündig an der Oldauer Schleuse statt: Für die Outdoor-Ranger-Ausbildung von Freitag, 4. bis Sonntag, 6. Oktober; zwei Kids` Grizzly Camps von Montag, 7., bis Mittwoch, 9. Oktober beziehungsweise von Montag, 14., bis Mittwoch, 16. Oktober. Vorkenntnisse für die Teilnahme an allen Workshops sind nicht erforderlich, vorausgesetzt wird jeweils der Freischwimmer-Nachweis.

 

Anmeldungen bis Dienstag, 1. Oktober, beim VSE-Alte Schmiede, Heese 47, in 29225 Celle; per Mail an J.Manske@vse-celle.de oder unter Telefon 0176/38680618. Hier gibt es auch weitere Informationen.

 

 


 

Auch Kunstschule Palette macht mit

 

 

 

Auch die Kunstschule Palette bietet beim Festival der Vielfalt am Sonntag, 29. September 2013, auf den Gelände der CD Kaserne einen Programmpunkt an: Malen udn Basteln mit Kindern. Dieser Projektträgerin verdanken wir eines unserer beliebten Postkartenmotive. Bei einem Projekt im Jahr 2012 enstand dieses Zitat einer jungen Teilnehmerin:  "Wir sind alle anders, aber wir halten zusammen". 


"In den Schuhen des Anderen"

CELLE. Beim "Festival der Vielfalt" am Sonntag, 29.September  auf dem Gelände der CD-Kaserne in Celle dabei: Das Künstlerehepaar Dagmar Mania-Machwitz und Heiko Machwitz, mit ihrer Audivision "In den Schuhen des Anderen".

 

 

Anbei das Motto der Arbeit der beiden Künstler aus Bröckel: "Vom Reisen und vom Wesen der Erinnerung".

 

 


Filmfestival "Migration im Film" 

Von Dienstag, 24. September bis Mittwoch, 2. Oktober 2013,  veranstaltet das Kino "achteinhalb" ein Filmfestival zu „Migration im Film“.

 

CELLE. Seit den 1970er Jahren, vor allem aber in jüngerer Zeit, setzt sich Film mit dem Thema Migration auseinander. Dabei geht es um Weltanschauungen, Religionen sowie Feindbildern, Stereotypisierungen und gesellschaftliche Marginalisierungen, aber auch um Prozesse des Aushandelns kultureller und sozialer Grenzen.

 

Der Filmkritiker Georg Seeßlen schreibt: "Jemand kommt in eine fremde Welt. Er wird ausgegrenzt, ausgenutzt und unterdrückt, will sich unsichtbar machen und hofft darauf, nach Hause zurückzukehren, er passt sich an, lebt parallel in zwei Kulturen oder scheitert. Filmemacher beschreiben diesen Balanceakt von Migranten zwischen zwei Welten: klischeebeladen, detailreich, dokumentarisch, tragisch oder komisch."

 

Gefragt wird nach den Bedingungen des Lebens in zwei Kulturen wie nach der Zukunft des Zusammenlebens - und im Sinne Ernst Blochs auch nach einer neuen Bestimmung dessen, worauf jeder Mensch überall ein Recht hat und was so schwer zu finden ist: Heimat.

 

Eintritt:  kostenlos oder drei Euro.

 

Mit zwei Filmen beteiligt sich das Filmfestival am 29. September am "Festival der Vielfalt".

 

Das Filmfestival wird durchgeführt in Kooperation mit dem Arbeitskreis "Ausländer in Celle".

 

Flyer zum Download

 


Flyer zu "Festival der Vielfalt" erhältlich

 

 

 

Das große Familienfest "Festival der Vielfalt" am Sonntag, 29. September 2013, 14 bis 18 Uhr, wirft seine Schatten voraus: Im Stadtgebiet sind jetzt Plakate (Foto) zu sehen. Der Flyer zu der gemeinsamen Veranstaltung der Stadt Celle und der CD-Kaserne werden ebenfalls verteilt oder ist hier im Download erhältlich: Flyer


 

Noch Fördergelder aus Aktionsfonds zu vergeben

 

Im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle hatte der Begleitausschuss einen Aktionsfonds zur Verfügung gestellt. Für das laufende Förderjahr sind noch Mittel vorhanden. Schulen, Vereine, Gruppen oder Einzelpersonen können unbürokratisch bis zu 500 Euro beantragen.

 

 

CELLE. „Mit den Fördermitteln aus dem Aktionsfonds sollen auch kurzfristig geplante Projekte eine Chance bekommen“, so Serpil Klukon, Leiterin des städtischen Referats Integration. Oft fehle das Geld, um gute Ideen zu Projekten zu den Themen Vielfalt, Toleranz und Förderung der Demokratie umzusetzen. Das Prozedere der Antragstellung wurde bewusst unbürokratisch gestaltet, um Bürgerinnen und Bürger der Stadt Celle in ihrem Engagement zu bestärken.

 

Eine dreiköpfige Jury aus Mitgliedern des Begleitausschusses entscheidet über die Vergabe der Fördergelder aus dem Aktionsfonds, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genehmigt worden waren.

 

Wer nähere Informationen wünscht oder Mittel beantragen möchte, kann sich an das Referat Integration wenden unter der Telefonnummer 05141/12-599, oder per E-Mail an integration@celle.de.

 

 


 

Festival der Vielfalt

Großes Interkulturelles Familienfest in der CD-Kaserne

 

Am Sonntag, 29. September 2013,  14 bis 18 Uh,r verwandeln sich die Räumlichkeiten der CD-Kaserne in einen bunten Festplatz der Kulturen. Mit tollen Mitmachaktionen, Live-Musik, Tanzshows und vielem mehr ist Spaß für Groß und Klein garantiert.

 

CELLE. Die CD-Kaserne gestaltet gemeinsam mit der Stadt Celle, vielen kulturell engagierten Gruppen, Institutionen und Einzelpersonen ein vielseitiges und buntes Programm. Zahlreiche Mitmachaktionen, sowie Tanz- Shows und Musikgruppen auf zwei Bühnen machen den Tag zu einem besonderen Erlebnis.

 

Von den Klängen eines fahrbaren Klaviers empfangen, heißt es Staunen, Entdecken und Ausprobieren. Während in der großen Halle verschiedene Tanzgruppen ihr Können zeigen, wird es in der Halle 16 mit Trommeln, Gitarren und Gesang musikalisch. Für alle die es etwas leiser mögen gibt es Plattdeutsche Histörchen aus dem Raum Celle und eine spannende Märchenlesung.


Die vielen Aktionsstände laden zu einer Entdeckungstour durch die gesamten Räumlichkeiten ein. Neben Mal- und Bastelaktionen, einem Riesentrampolin, und Fotoausstellungen gibt es auch das Geheimnis der Ballonkunst und das Trommeln zu entdecken. Es gilt einen Mitmachparcours zu überwinden, verschiedene Sprachen auszuprobieren und an den Informationsständen andere Kulturen kennenzulernen.

 

Das interkulturelle „Festival der Vielfalt“ wird in diesem Jahr erstmalig in Celle gefeiert und durch das Bundesprogramm „Toleranz fördern- Kompetenz stärken“ gefördert.

 

Insgesamt 30 Institutionen und Einzelpersonen aus Celle und Umgebung haben sich gemeldet, um diesen Tag gemeinsam zu gestalten.

Neben Spaß, Spannung und Aktion wird es ein Angebot an Speisen und Getränken geben, unter anderem werden türkische Spezialitäten angeboten.

Der Eintritt ist frei.

 

 


Celles erstes „Festival der Vielfalt“

Festivalausschuss sucht kulturell engagierte Gruppen, Vereine und Institutionen

 

Am 29. September 2013 verwandelt die CD-Kaserne zusammen mit der Stadt Celle, vielen Institutionen und Ehrenamtlichen in der Zeit von 14-18 Uhr die Räumlichkeiten der CD-Kaserne in einen bunten Festplatz der Kulturen.

 

CELLE. Das „Festival der Vielfalt“ wird erstmalig in Celle als großes interkulturelles Familienfest für Groß und Klein gefeiert. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen, Vereine und Institutionen haben die Möglichkeit ihre kulturelle Arbeit auf individuelle Art und Weise einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Der Vielfältigkeit sind keine Grenzen gesetzt. Willkommen sind Tanz und Gesangsgruppen, Bands, Ensembles und Theatergruppen. Gleichzeitig ist Platz für Vorträge, Diskussionen und Mitmachaktionen. Auch Restaurants bietet das Fest die Chance, ihre internationalen Spezialitäten auf einer großen Gourmetmeile anzubieten.

Interessierte Vereine, Künstler, Institutionen und Gruppen können sich ab sofort unter der Telefonnummer 05141-9772916 oder per E-Mail (s.paul@cd-kaserne.de) anmelden.

 

Das Projekt wird gefördert von dem Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“.

 

 


Vortrag:  „Fremdenfeindlichkeit als Einstiegsdroge“

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe: "Gegen Rassismus und Diskriminierung - Für couragiertes Handeln" (gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“) findet am Dienstag, 20. August 2013, 19 Uhr in „Kunst & Bühne“, Nordwall 46, 29221 Celle, ein Vortrag mit Klaus J. Bade zum Thema „Fremdenfeindlichkeit als Einstiegsdroge“ statt. Veranstalter sind das Diakonische Werk Celle und das Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus.

 

Klaus J. Bade, emeritierter Professor für Neueste Geschichte, begründete 1991 das Institut für Migrationsforschung. Er war bis Mitte vergangenen Jahres Vorsitzender des 2008 gegründeten Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration. Nach Aufgabe des Vorsitzes äußert sich Bade in der Öffentlichkeit noch deutlicher und kritischer als zuvor zum Verhalten der Politik und der Medien in der Integrationsfrage und der Sarrazin-Debatte.

  

„Zuerst einmal müssen die Ausländer weg! - das sagte Anfang der 1990er Jahre die damals 17 Jahre alte aggressive Kampfhundefreundin und spätere Lebensgefährtin der Mörder aus dem ‚Nationalsozialistischen Untergrund‘ (NSU), Beate Zschäpe. Sie steht seit dem Frühjahr 2013 unter Mordanklage, während sich die beiden männlichen Täter des NSU-Trios Ende 2011 durch Selbstmord ihrer Verhaftung entzogen. Ihr Weg hatte von Fremdenfeindlichkeit über Kulturrassismus zum Neonationalsozialismus geführt. Das Feindbild ‚Ausländer‘ wurde dabei zunehmend zum Feindbild ‚Islam‘ bzw. ‚Muslim‘ mit fließenden Grenzen zum Feindbild des ‚Türken‘ als dem Inbegriff des vermeintlich auch kulturell bedrohlichen Fremden schlechthin. Der Vortrag fragt nach der paradoxen Spannung zwischen der zunehmenden Akzeptanz kultureller Vielfalt und dem Anwachsen von Kulturangst, Kulturrassismus und gewaltbereiter Fremdenfeindlichkeit in der Einwanderungsgesellschaft.

 

Diesem Thema widmet sich der Referent Klaus J. Bade, auch in seinem neuen Buch "Sarrazin-Debatte, ‚Islamkritik‘ und Terror in der Einwanderungsgesellschaft" (März 2013).

 

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei. 

 

Zu der Veranstaltung haben Mitglieder und Sympathisanten von Parteien oder Gruppierungen der extremen Rechten, Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische oder antisemitische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, keinen Zutritt.

 

Flyer zu der Veranstaltung

 


 

Open Air Lesung: Flucht und Migration in der Literatur

CELLE. Zum "Welttag der Flüchtlinge", am Donnerstag, 20. Juni 2013, veranstaltet das Diakonische Werk Celle in Kooperation mit dem AK Ausländer eine Open-Air-Lesung im Ostteil der Triftanlagen. Zwischen 15 und 16 Uhr werden Hubert Brieden und Mechthild Dortmund Texte zum Thema "Flucht und Migration in der Literatur" lesen. Mit dem Leben von Flüchtlingen und Migranten haben sich SchriftstellerInnen unterschiedlicher Zeiten auseinandergesetzt: mit der Situation im fremden Land, den bürokratischen Schikanen den Schwierigkeiten des tagtäglichen Überlebens, den Übergriffen der Polizei und dem überall spürbaren Rassismus. Das Motto gibt ein Zitat von John Steinbeck: "Sie hassen euch, weil sie Angst haben." Neben Steinbeck kommen in der Collage zu Wort Traven, Brecht, Seghers, Galeano, Mejides, Rodriguez und Boyle.

 

Den Welttag der Flüchtlinge (World Refugee Day) hatte die 55. UNO-Vollversammlung im Jahr 2001 in einer Sonderresolution ausgerufen. Er will auf die Situation und die Not von Flüchtlingen aufmerksam zu machen. Die UNO versteht unter dem Terminus "Flüchtling" eine Person, die "...aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann..." (Genfer Flüchtlingskonvention von 1951). Nach Angaben des UNHCR sind im Jahr 2012 weltweit rund 43 Millionen Zwangsaussiedler registriert worden. 26 Millionen von ihnen wurden zum Umzug innerhalb ihres Landes genötigt. Gegenwärtig gibt es weltweit 15 bis 16 Millionen Flüchtlinge und eine knappe Million Zufluchtsuchende.

 

Dass die Situation von Flüchtlingen auch in Deutschland von vielen Restriktionen begleitet sind, wird aktuell in der Diskussion um das "Gutscheinsystem" deutlich. Während die allermeisten Landkreise und Städte in Niedersachsen die Leistungserteilung an Flüchtlinge mittlerweile von den diskriminierenden Auszahlungen in Gutscheinen auf Bargeldzahlungen umgestellt haben, ist dieses Thema im Landkreis Celle noch Gegenstand von kontroversen Diskussionen. Das Diakonische Werk und der AK Ausländer wollen mit dieser Veranstaltung auch hier vor Ort einen Prozess der Veränderung anregen. Denn auch in der Flüchtlingsfrage hat für sie Artikel 1 des Grundgesetzes Vorrang, wonach die Würde des Menschen unantastbar ist.

 

Die Lesung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gegen Rassismus und Diskriminierung - Für couragiertes Handeln" statt und wird durch das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KÖMPETENZ STÄRKEN“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Flyer zu der Veranstaltung

 

 


 

Plakat "Celle für Demokratie" ab Montag, 27. Mai, bei der VHS erhältlich

 

 

 

 

Gemeinsames Statement für Vielfalt, Toleranz und Demokratie: VHS-Leiterin Liliane Steinke (4. v. r.) mit Teilnehmenden der Aktion, die sich für das Plakat fotografieren ließen. (Foto: Margitta True)

 

CELLE. Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für
Toleranz“ am 16. April ließen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter dem Motto "Celle für
Demokratie" fotografieren für ein Plakat, das Symbol für das Engagement von Menschen aus
Celle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie werden soll. Ab Montag, 27. Mai, ist es bei der VHS
Celle kostenlos erhältlich.

Trägerin des Aktionstages der Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des
Innern sowie für Arbeit und Soziales in Celle war die VHS. Das Plakat ist eines der nachhaltigen
Ergebnisse der dezentralen Aktionen im Stadtgebiet. "Es geht um eine Grundstimmung, ein Ja zur
Demokratie", so die Leiterin der VHS, Liliane Steinke. "Es gibt sehr viele Menschen in unserer
Stadt, die sich für ein tolerantes Miteinander einsetzen. Das wollen wir ebenso zeigen wie dazu
aufrufen, sich an der Gestaltung dieser Gemeinschaft zu beteiligen."

Steinke wies auch auf die
Facebook-Seite "Vielfalt in Celle" des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN -
KOMPETENZ STÄRKEN" in Celle hin. "Hier können sich Menschen online begegnen und Ideen
austauschen."
 

 


 

Vortrag: „Was Recht ist und was Rechts ist“

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe: "Gegen Rassismus und Diskriminierung - Für couragiertes Handeln" - gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ -  findet am Donnerstag, 6. Juni 2013, 19 Uhr im Kaminzimmer des Urbanus-Rhegius-Haus, Fritzenwiese 9, 29221 Celle ein Vortrag mit Friedrich Burschel, Historiker, Politologe und Referent zum Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Akademie für Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin statt.

 

Friedrich Burschel geht der Frage nach, wer definiert, was als „extremistisch“ zu bewerten ist.  Die gesellschaftliche „Mitte“ bediene sich tendenziöser Extremismustheorien. Dies sowie eine massiven Offensive des Verfassungsschutzes in der Politischen Bildung sorgen laut Burschel derzeit für „Feinderklärungen“, die in erster Linie zur Ausgrenzung „Linker jeder Provenienz“ führe. Burschel weiter: “Ein zentraler Player in dieser Entwicklung ist der Verfassungsschutz. Während mit dem immer gigantischer werdenden „NSU“-Skandal die Systemfehler des Dienstes offenbar werden, reklamieren dieselben Behörden die Deutungs- und Definitionshoheit über das gesellschaftliche Leben und zulässige Formen der Kritik und bringen „Abweichler“ mit repressiven Methoden zum Schweigen.“ Er kritisiert, dass „linke Initiativen gegen Nazis, Blockierer/-innen von Nazi-Aufmärschen und entsprechende staatlich geförderte Projekte mit einem dreisten Extremismusverdacht geschurigelt" würden und stellt fest, dass „auch auf der rechtlichen Ebene es für Kritiker/-innen und Linke oft bitter aussieht: harsche Urteile gegen Links während Nazi-Täter stets mit der Milde des Gesetzes und der Richter/-innen rechnen können.“

 

Es sei an der Zeit, sich über wirksame Gegenstrategien Gedanken zu machen, über rechtlich sinnvolle Schritte und darüber wie weit Recht und Rechtsstaat kritische Demokraten und Demokratinnen schützen.

  

Kontakt:

Horst-Peter Ludwigs

Telefon: 05141 / 90903-90

 

Flyer zum Download

 


 

Der Aktionstag "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" in Celle in den Medien:

 

Hit Radio Antenne

 

Ankündigung von "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" in Celle: Zum Hören MP3 Datei anklicken: LINK


 

 

 

 

NDR Fernsehen

 

 

   

   

   

Vor der Kamera: der Künstler Michael Foley.  

VHS-Leiterin Liliane Steinke

im Interview.

  Auch Stadtrat Stephan Kassel wird von Oliver Laffin befragt. Das Denk-Mal "Wir für Demokratie"  im Entstehen.

 

Ein Beitrag zum Aktionstag "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" in Celle erschien am 16. April um 18 Uhr in den Regionalnachrichten sowie um 19.30 Uhr in "Hallo Niedersachsen" im NDR Fernsehen:

 

Link zu der Sendung "Niedersachsen 18.00 Uhr" vom 16. April 2013

Link zu der Sendung "Niedersachsen 19.30 Uhr" vom 16. April 2013

 

 

Mehr in unserem Pressespiegel.

 


"Wir stellen uns gegen jegliche Form von Extremismus auf"

Erfolgreicher Aktionstag "Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz" in Celle

 

 

 

 

Unter sechs niedersächsischen Städten hat auch Celle an der bundesweiten Aktion der Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Innern sowie für Arbeit und Soziales, "Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz" teilgenommen. Projektträgerin war die VHS Celle. Leiterin Liliane Steinke ist zufrieden mit der Resonanz: "Solche Aktionen sind wichtig, um zu zeigen, dass Demokratie heißt, dass wir auch mit unterschiedlichen Sichtweisen eine funktionierende Gesellschaft bilden können und dass es Toleranz erfordert, dies zu ermöglichen."

 

Vor der VHS, in den Triftanlagen, beteiligten sich viele Bürgerinnen und Bürger an dem Aufbau des mobilen Denk-Mals "Wir für Demokratie". Der irische Künstler Michael Foley und VHS-Mitarbeiter Karlheinz Rehling luden dazu ein, die eigenen Hände zu kopieren. Die Ausdrucke wurden laminiert und an mit Seilen verbundenen Bambusstäben befestigt - ein Statement für Teilhabe, Toleranz und Demokratie.

  

Außerdem wurden Freundschaftsbänder verteilt - auch an Stadtrat Stephan Kassel, der das Denk-Mal eröffnete mit einem Dank an Liliane Steinke für das Erstellen eines ganztägigen Programms an mehreren Orten der Stadt mit unterschiedlichen Beteiligungsformen sowie an das Team des federführenden Referats Integration. "Wir wollen heute auch Zusammenhalt durch Teilhabe demonstrieren und uns deutlich gegen jegliche Form von Extremismus aufstellen."

 

Die Arabistin und Buchautorin Dr. Claudia Ott aus Beedenbostel gab Einblicke zu ihrer Arbeit an ihrem Buch "101 Nacht" und stellte "die kleine Schwester von 1001 Nacht" im Bomann-Museums-Café vor. Der Welt Laden lud zum Kaffeetrinken ein. Im Referat Integration fand ein Tag der offenen Tür statt, an Stellwänden wurde die Arbeit des Referats vorgestellt. Im Rahmen eines interkulturellen Quiz konnten Besucher die Bedeutung von Sprichwörtern erraten. So heißt etwa "Jak Kuba Bogu, tak Bög Kubie" nicht, dass Gott Kuba liebt und Kuba Gott, sondern "Hilf anderen, damit dir auch geholfen wird."

 

Der Aktionstag schloss mit einem Vortrag des Politikwissenschaftlers David Aderholz in der Kreuzkirchengemeinde zum Thema "Extrem demokratisch". Die Bäckerei Pippel an der Breiten Straße hatte eigens "Demokratie-Brötchen" gebacken, die an Aktionspunkten verteilt wurden.

 

Der Verein Atelier22 machte eine Umfrage, an welchen Orten in Celle die Stadt verschönert werden könnte. Evi Reschke: "Demokratie heißt auch, mit bestimmen zu dürfen wie die Stadt aussieht in der man lebt." Vorschläge können eingereicht werden bis 31. Mai, im "KunstWerk Celle", Hattendorfstraße 13 in 29225 Celle.

 

Während der Aktionen wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer fotografiert für das Plakat "Celle für Demokratie", das demnächst in Druck gehen und zum Selbstkostenpreis erhältlich sein wird.

  

Schulklassen oder andere Gruppen können das Konzept zu dem mobilen Dank-Mal bei der VHS erhalten. "Wir unterstützen auch gern bei der Umsetzung", so Liliane Steinke. Infos unter Telefon 05141/9298-0. Impressionen vom Aktionstag unter www.vielfalt-in-celle.de und auf der Facebook-Seite "Vielfalt in Celle".

 

 

 


 

Denk-Mal, Einbürgerungstests

und Diebe unreifer Zuckermelonen

Ganztägiges Programm zu "Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz" in Celle

 

 

 

 

 

Am Dienstag, 16. April 2013, findet ganzatgs das Programm zum Aktionstag "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" statt.  Links: Serpil Klukon, Leiterin des federführenden Referats Integration der Sadt Celle; rechts: Liliane Steinke, Leiterin der Trägerin des Aktionstages, der VHS Celle.

 

 

Unter dem Titel „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ setzt am Dienstag, 16. April 2013, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bundesweit ein öffentlichkeitswirksames Signal für Toleranz und Vielfalt und gegen Rechtsextremismus.

 

Auch die Stadt Celle nimmt daran teil unter der Federführung des Referats Integration. Projektträgerin ist die VHS Celle. VHS-Leiterin Liliane Steinke ruft Bürgerinnen und Bürger, sowie Firmen, Institutionen und Vereine auf, an den Veranstaltungen teilzunehmen oder an dem Tag "Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz" mit eigenen Aktionen für ein tolerantes Miteinander einzutreten.

 

Dazu findet am 16. April ein ganztägiges Programm an unterschiedlichen Orten der Stadt Celle statt:

 

10 bis 13 Uhr: Tag der Offenen Tür im Referat Integration der Stadt Celle, mit Interkulturellem Quiz, im Neuen Rathaus, Am Französischen Garten 1, in 29221 Celle: Was bedeutet etwa das kurdische Sprichwort "Der Dieb der unreifen Zuckermelonen wird im Herbst enttarnt"?

10 bis 15 Uhr: Bau des Denk-Mal Demokratie/Toleranz in den Triftanlagen, Höhe Trift 20, mit Beteiligung der VHS Celle, dem Verein Atelier22 sowie dem AWO-Kreisverband Celle mit einer Spraydosen-Skulptur: "Kunst für Demokratie"

 

12.30 Uhr: Offizielle Eröffnung des Denk-Mals durch Stadtrat Stephan Kassel.

 

16.30 bis 17.30 Uhr: Lesung und Signierstunde mit Dr. Claudia Ott ("Tausendundeine Nacht", "Gold auf Lapislazuli"). Die Arabistin und Buchautorin stellt im Bomann-Museums-Café ihr neues Buch Buch „101 Nacht“ vor. Es erzählt von Lindwürmern und Jungfrauen, Rittern, Amazonen und Kannibalen, von unterirdischen Verliesen, verlassenen Städten und zauberhaften Inseln. Die Handschrift im Besitz des Aga Khan Museum wurde erst im Jahr 2010 für die Wissenschaft entdeckt und liegt jetzt erstmals in Übersetzung vor. In Kooperation mit der Buchhandlung Decius.

 

19.30 Uhr: "Extrem demokratisch": Vortrag mit David Aderholz. Aderholz ist Argumentations- und Handlungstrainer gegen Rechts in der Kreuzkirchengemeinde. Veranstalter: Diakonisches Werk Celle und das Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus.

 

Ganztags:

 

An den Aktionsorten Fotos von Teilnehmenden für die Porträts zum "Plakat für Celle": Porträts teilnehmender Personen werden, sofern sie einverstanden sind, auf diesem Plakat abgedruckt, so dass ein Symbol für Toleranz in der Stadt Celle entsteht. Das Plakat wird nach der Aktion zum Selbstkostenpreis zu erwerben sein.

 

In der VHS, Trift 20: Freundschaftsbänder knüpfen und verschenken - Freundschaftsbänder dokumentieren ein demokratisches Miteinander und helfen, ins Gespräch zu kommen.

 

Workshop „Interkulturelles Kompetenztraining“: Für Menschen, die mit Bleibeberechtigten und geduldeten Migranten zusammen kommen. Veranstalter: Projekt Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge AZF II (VHS und DGB). Interessenten können sich melden bei der VHS Celle, Liliane Steinke, Telefon 05141/9298-22.

 

Der Eine-Welt-Laden Celle bietet an der Zöllnerstraße 29 seinen "Fair Trade Bamenda Stadtkaffee Celle" zum Verkauf an und lädt zum Gespräch ein.

 

In der Bäckerei Pippel an der Breiten Straße 30 werden „Demokratie-Brötchen“ gebacken und verkauft.

 

Der Aktionstag "Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ wird gefördert durch das Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN".

 

Das Programm ist abrufbar unter www.vhs-celle.de, www.vielfalt-in-celle.de sowie auf den Facebook Seiten "Volkshochschule Celle" und "Vielfalt in Celle". Außerdem sind im Laufe des Aktionstages auf Facebook aktuelle Berichte abrufbar.

 

Das Programm zum Download

 


 

 

Festival der Vielfalt


Festivalausschuss sucht kulturell engagierte Gruppen, Vereine und Institutionen

 

 

 

 

Am 29. September 2013 verwandelt die CD-Kaserne zusammen mit der Stadt Celle, vielen Institutionen und Ehrenamtlichen in der Zeit von 11 von 17 Uhr die Räumlichkeiten der CD-Kaserne in einen bunten Festplatz der Kulturen.

 

Das „Festival der Vielfalt“ wird erstmalig in Celle als großes interkulturelles Familienfest für Groß und Klein gefeiert. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen, Vereine und Institutionen haben die Möglichkeit, ihre kulturelle Arbeit auf individuelle Art und Weise einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Über die alltäglichen Begegnungen hinaus gibt es die Gelegenheit, sich zu treffen, andere Kulturen und Bräuche zu entdecken und näher kennen zu lernen, miteinander zu kommunizieren, sich zu informieren und gemeinsam zu feiern.

Der Vielfältigkeit sind keine Grenzen gesetzt. Willkommen sind Tanz- und Gesangsgruppen, Bands, Ensembles und Theatergruppen. Außerdem ist Raum für Vorträge, Diskussionen und Mitmachaktionen. Auch Restaurants bietet das Fest die Chance, ihre internationalen Spezialitäten auf einer Gourmetmeile anzubieten.

Der traditionelle „Markt der Vielfalt“ wird auf diese Weise ersetzt. Die Projektträger des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ der vergangenen drei Jahre sind eingeladen, sich im Rahmen des "Festivals der Vielfalt" vorzustellen.

 

  

„Mit dem Festival wollen wir die Vielfalt der Kulturen in Celle erlebbar und sichtbar machen. Wir freuen uns auf viele Bewerbungen von Gruppen, Vereinen, Künstlerinnen und Künstlern und Initiativen“, so Stadtrat Stephan Kassel.

Interessierte Vereine, Künstler, Institutionen und Gruppen können sich unter der Telefonnummer 05141/9772916 oder per E-Mail an s.paul@cd-kaserne.de anmelden.

Das Projekt wird gefördert von dem Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“.

 

 

 


 

Aktionswochen gegen Rechts

13. bis 26. April 2013

 

Die CD-Kaserne gGmbH und der Fachdienst Jugendarbeit Stadt Celle präsentieren in Kooperation mit zahlreichen Celler Akteuren und in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport - Abteilung Verfassungsschutz:  Die Celler Aktionswochen gegen Rechtsextremismus, die zur Aufklärung und Information über jugendgefährdende rechtsextremistische Einflüsse in all seinen Facetten beitragen sollen.

Neben Konzerten, Filmvorführungen, Vorlesungen, Diskussionsrunden, Workshops, einem Gottesdienst und einer Lesung an den unterschiedlichsten Orten in Celle, wird in der Zeit vom 13. April bis 26. April auch die Wanderausstellung „…Demokratie schützen – Verfassungsschutz gegen Extremismus“ des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport - Abteilung Verfassungsschutz in der CD-Kaserne gastieren. Begleitet wird die Führung durch die Wanderausstellung erneut vom Projekt PräGeRex des  Fachdienst Jugendarbeit, dessen Mitarbeiter vertiefende Informationen zu  verschieden Themen für Ihre Gruppe bereithalten.

Anmeldung und Informationen:
CD-Kaserne, Stefanie Fritzsche Telefon: 05141/97729-15
E-Mail: s.fritzsche@cd-kaserne.de
oder unter www.cd-kaserne.de

 

Programm als pdf

Anmeldebogen als pdf

Übersicht zu den Filmen als pdf

 


Aufruf in HIT Radio Antenne

Am Montag, 8. April 2013, wird HIT Radio Antenne um 6.25 Uhr sowie um 7.25 Uhr den Aufruf zur Teilnahme an "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" in Celle senden.

 


Ein Plakat für Celle

 

 

Ein Plakat für Celle entsteht am Dienstag, 16. April: Dann findet bundesweit der Aktionstag „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ der Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Innern sowie für Arbeit und Soziales statt. Auch die Stadt Celle beteiligt sich daran. Projektträgerin ist die VHS Celle. VHS-Leiterin Liliane Steinke (rechts) lädt Schulklassen, Firmen und Vereine zum Mitmachen ein: "Porträts teilnehmender Personen werden, sofern sie einverstanden sind, auf diesem Plakat abgedruckt, so dass ein Symbol für Toleranz in der Stadt Celle entsteht." Das Plakat wird zum Selbstkostenpreis zu erwerben sein. Serpil Klukon, Leiterin des federführenden Referats Integration (links), freut sich bereits auf eine bunte Mischung von Programmpunkten am 16. April: "Ob ein Konzert, eine Diskussionsrunde oder Lesungen, Sie alle können Ihr persönliches Zeichen für die Vielfalt in Celle setzen."

Wer Lust hat, sich zu beteiligen, wird gebeten, sich zu melden bei der VHS Celle, Telefon 05141/9298-0, oder per E-Mail an info@vhs-celle.de. Nähere Informationen zu dem Programm mit zahlreichen Aktionen für mehr Toleranz und Vielfalt, gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind zu finden unter www.vhs-celle.de oder unter www.vielfalt-in-celle.de, zu dem Aktionstag unter www.tag-und-nacht-fuer-toleranz.de.

 

 


Machen Sie mit!

 

  

Zu der bundesweiten Aktion "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" am Dienstag, 16. April 2013, gibt es eine Webseite unter www.tag-und-nacht-fuer-toleranz.de. Hier gibt es viele Tipps und Orientierungshilfen zum Mitmachen und Registrieren einer Aktion. Auch Celle wird sich an dem Aktionstag beteiligen. Trägerin des Projekts ist die VHS Celle. Mehr dazu finden Sie hier.

 

 Engagierte Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland sind aufgerufen, sich am Aktionstag zu beteiligen und in ihrer Region ein sichtbares Zeichen für Demokratie und Toleranz zu setzen. Auch in zahlreichen Städten, Gemeinden und Landkreisen, die im Rahmen des Bundes­programms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ gefördert werden, finden verschiedenste Veranstaltungen statt, die das Engagement all derjenigen lebendig und erlebbar machen, die sich tagtäglich für unsere Demokratie einsetzen.

 

Zeitgleich werden sich in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, den Bundesprogrammen zur Extremismusprävention „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“, „Zusammenhalt durch Teilhabe“ und "XENOS - Ausstieg zum Einstieg", Kommunen, Vereinen und Verbänden zu einem Fachdialog treffen. Die Konferenz wird von Kristina Schröder, Bundes­ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Hans-Peter Friedrich, Bundesminister des Innern, eröffnet. Workshops und Podiums­diskussionen bieten den Teilnehmern die Gelegenheit zum intensiven Austausch über Strategien, Ziele und Wirkung der Rechtsextremismus­prävention. Projektpräsentationen des bundesweiten Aktionstages geben dem Engagement vor Ort ein Gesicht.


Extrem demokratisch

Im Rahmen der bundesweiten Aktion "Tag und Nacht der Toleranz" findet am Dienstag, 16. April 2013 um 19.30 Uhr in der Kreuzkirche, an der  Windmühlenstraße 43A, ein Vortrag mit Diskussion zum Thema „Extrem demokratisch“ satt. Veranstalter sind das Diakonisches Werk Celle und das Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus Celle.

 

Das allgemein übliche Extremismusdenken geht davon aus, dass demokratiefeindliche Ideologien nur bei einer Minderheit am Rande der Gesellschaft zu finden sind. Diese Minderheit gilt als extremis-tisch. Demnach können in der Mitte der Gesellschaft keine derartigen Ideologien, wie z.B. Rassismus, Antisemitismus oder Sexismus gefunden werden. Diese Aussage steht im auffälligen Gegensatz zu den Ergebnissen aktueller wissenschaftlichen Untersuchungen. Viele Bildungsprogramme und Projekte wenden sich gerade gegen derartige antidemokratische Entwicklungen in der gesellschaftlichen Mitte. Sie werden durch dieses Extremismusdenken nicht nur ad absurdum geführt, vielmehr führt die da-mit verbundenen Politikansätze zu einer Verharmlosung von demokratiefeindlichen Einstellungen in der "Mitte der Gesellschaft".
Der Vortrag setzt sich u. a. mit der vielfach unklaren und politisch-ideologisch motivierten Extremis-mustheorie auseinander.

 

Die Aktion „Tag und Nacht der Toleranz“ ist von der Bundesregierung initiiert, sie will damit ein „deutliches Zeichen für Toleranz und gesellschaftliche Vielfalt und gegen Rechtsextremismus“ setzen.

 

Download Flyer


 

"Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz"

VHS Celle ruft Firmen, Vereine und Schulen zur Teilnahme auf

 

 

 

Unter dem Titel „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ setzt am Dienstag, 16. April, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein öffentlichkeitswirksames Signal für Toleranz, Vielfalt und gegen Rechtsextremismus. Auch die Stadt Celle beteiligt sich daran. Die VHS Celle als Projektträger ruft zur Teilnahme auf.


Im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" wurden Fördermittel zur Verfügung gestellt, mit denen die VHS Celle unter der Federführung des städtischen Referats Integration ein ganztägiges Programm zusammengestellt hat, das an unterschiedlichen Orten in der Stadt Celle umgesetzt wird. VHS-Leiterin Liliane Steinke ruft nun Bürgerinnen und Bürger, aber auch Firmen und Vereine auf, an dem Veranstaltungstag teilzunehmen mit Aktionen für ein tolerantes Miteinander: "Es sind die kleinen Gesten, die zählen, um ein tolerantes Teamklima zu stiften. Das kann ein Betriebsfrühstück sein, ein gemeinsamer Ausflug oder eine Gesprächsrunde, bei der das Thema Toleranz im Mittelpunkt steht. Auch große Initiativen über den Aktionstag hinaus können ein Zeichen setzen."

 

Steinke würde sich zudem über die Beteiligung von Schulen oder Schulklassen freuen. Eine Möglichkeit wäre etwa das Basteln von Freundschaftsbändern, die am 16. April verteilt werden. Mit ihnen, so Steinke, soll dokumentiert werden, "dass wir uns alle ein konstruktives Miteinander und das Gestalten einer lebenswerten Mit-Welt wünschen, die sich demokratiefeindlichen Ideologien zu erwehren weiß".

 
Firmen, Vereine und Schulen, die sich beteiligen wollen, werden gebeten, sich zu melden bei der VHS Celle, Trift 20, 29221 Celle, Telefon 05141/9298-0, oder per E-Mail an info@vhs-celle.de. Nähere Informationen zu dem Programm mit zahlreichen Aktionen für mehr Toleranz und Vielfalt, gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, sind zu finden unter www.vhs-celle.de oder unter www.vielfalt-in-celle.de.

 

 

Zum Programm:

 

Ganztags werden Freundschaftsbänder verteilt, die ein demokratische Miteinander dokumentieren und helfen sollen, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Vormittag:

10 bis 13 Uhr: Tag der Offenen Tür mit interkulturellem Quiz  im Referat Integration der Stadt Celle, im Neuen Rathaus, Am Französischen Garten 1 in 29221 Celle


Später Vormittag und  Nachmittag:

angeleiteter Bau des Denk-Mal Demokratie/Toleranz im öffentlichen Raum


18 Uhr:
Aufführung des Theaterprojektes "Altensalzkoth" - Die Zeit des Eichmann unter dem Namen Otto Henninger im Landkreis Celle (1946-1050-Rechercheprojekt mit Jugendlichen)
in der Berufsbildenden Schule II


19.30 Uhr in der Kreuzkirchengemeinde

"Extrem demokratisch" - Vortrag mit David Aderholz, Argumentations- und Handlungstrainer gegen Rechts

 


Aktionsfonds mit 5.000 Euro beschlossen

 

Der Begleitausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung wieder einen Aktionsfonds im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle beschlossen. Insgesamt stehen 5.000 Euro für das laufende Förderjahr zur Verfügung. Damit sollen kleine Projekte mit bis zu jeweils 500 Euro gefördert werden.

 

"Der Antrag auf Geld aus dem Aktionsfonds ist recht unbürokratisch zu stellen", so Serpil Klukon, Referatsleiterin Integration. "Wir wissen aus den Gesprächen mit Antragstellern zum Bundesprogramm, dass die Menschen in Celle viele gute Ideen haben, um auch mit kleineren Projekten das Engagement für Toleranz und Demokratie sowie gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu unterstützen."

 

Eine dreiköpfige Jury aus Mitgliedern des Begleitausschusses entscheidet über die Vergabe der Fördergelder aus dem Aktionsfonds, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genehmigt wurden.

 

Schulen, Vereine, Gruppen oder Einzelpersonen, die sich für Mittel aus dem Aktionsfonds interessieren, melden sich bitte im Referat Integration, Telefon 05141/12-599, E-Mail: integration@celle.de.

 

Nähere Informationen zu dem Bundesprogramm im Internet unter www-vielfalt-in-celle.de oder bei der Externen Koordinierungsstelle, unter der Telefonnummer 05141/901516, mobil 0176/38680618, sowie per E-Mail an externe-koordinierungsstelle@vielfalt-in-celle.de.

 


 

Projekte im Förderjahr 2013

Die Projekte, die im Rahmen des Bundesprogramms in 2013 mit insgesamt 80.000 Euro gefördert werden, sind: Schlosstheater Celle e. V.: "Altensalzkoth: Rechercheprojekt für Jugendliche zur Erinnerungskultur der NS- und Nachkriegszeit"; achteinhalb - Kino & Kultur e. V.: "Interkulturelles Filmfestival"; Diakonisches Werk Celle: "Veranstaltungsreihe 2013: Gegen Rassismus und Diskriminierung - Für couragiertes Handeln"; CD Kaserne gGmbH: "Festival der Vielfalt" und "Aktionswochen gegen Rechtsextremismus 2013"; Elternverein der Grundschule Nadelberg: "Soziale Integration in der offenen Ganztagsschule"; AWO Celle e. V.: "InGe:Interkulturelles Gesundheitsprojekt"; Ezidisches Kultur Zentrum e. V.: "Wer sind wir? Und wer seid ihr?"; Jugendclub Celler Land e. V.: "Grenzüberschreitungen: Migration und Globalisierung"; Elternverein der Oberschule I: "Oberschule ohne Konflikte"; Capito e. V.: Externe Koordineirungsstelle, Öffentlichkeitsarbeit und Aktionsfonds, Volkshochschule Celle: "Ich sprech mit dir und du mit mir".

 


 

 

 

 

 

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"TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" in Celle