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29221 Celle

 

Telefon: 05141 3013094

Fax: 05141 3013177

Mobil: 01520 9841678

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PRESSEMITTEILUNGEN 2014

 

 

 

6. März 2014

 

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG

 

 

 

Jetzt Anträge für Fördermittel aus dem Aktionsfonds stellen

 

Wieder bis zu 500 Euro für kleine Projekte

 

 

Das vierte Förderjahr im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle hat begonnen. Wieder hat der Begleitausschuss einen Aktionsfonds in Höhe von 5.000 Euro beschlossen, um kleine Projekte mit bis zu jeweils 500 Euro zu fördern für das Engagement für Toleranz und Demokratie in der Stadt Celle.

 


CELLE. Eine dreiköpfige Jury aus Mitgliedern des Begleitausschusses entscheidet über die Vergabe der Fördergelder aus dem Aktionsfonds, die jetzt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genehmigt wurden. Das Antragsprozedere gehe zügig und unbürokratisch vonstatten, erklärt Serpil Klukon, Leiterin des federführenden Referats Integration: „In den vergangenen Förderjahren haben wir gesehen, wie engagiert die Bürgerinnen und Bürger in Celle sind und freuen uns bereits auf viele neue Projekte.“ Klukon weist darauf hin, dass die Fördermittel von Schulen, Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen beantragt werden können. Wichtig sei das Setzen eines Zeichens für mehr Toleranz, Demokratie und Vielfalt in der Gesellschaft. Sehr gern gesehen, heißt es aus dem Begleitausschuss, seien öffentlichkeitswirksame Aktionen.

 

 

Im Förderjahr 2013 hatte der Berliner Autor Oskar Ansull für ein Projekt in Kooperation mit zwei zehnten Klassen des Gymnasiums Ernestinum Mittel beantragt zur Gestaltung einer „etwas anderen Unterrichtstunde“, gemeinsam mit dem in Celle lebenden albanischen Dichter Bekim Morina. Die Regiestelle des Bundesprogramms hat dieses Projekt als Praxisbeispiel auf der Seite des Bundesfamilienministeriums, unter www.toleranz-foerdern-kompetenz-staerken.de veröffentlicht.

 


Interessierte, die Projekte im Rahmen des Aktionsfonds umsetzen wollen, können sich ab sofort melden im Referat Integration, Telefon 05141/12-599 oder per E-Mail an integration@celle.de.


Nähere Informationen zu dem Bundesprogramm unter www-vielfalt-in-celle.de oder bei der Externen Koordinierungsstelle, unter der Telefonnummer 05141/901516, mobil 0176/38680618 sowie per E-Mail an externe-koordinierungsstelle@vielfalt-in-celle.de. Der Aktionsfonds wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“.

 

 

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PRESSEMITTEILUNGEN 2013

 


28. November 2013

 

 

Mit Vielfalt auf dem Weg in die Zukunft“

Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende zeichnete dritten „Ort der Vielfalt in Celle“ aus

 

 

Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende zeichnete die Kindertagesstätte "Löwenzahn" als dritten "Ort der Vielfalt in Celle" aus. 

 

 

 

Nach dem Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium und dem Schlosstheater Celle erhielt nun die Kindertagesstätte „Löwenzahn“ an der Welfenallee die Auszeichnung „Ort der Vielfalt in Celle“. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende übergab das Schild mit der Aufschrift „Celle – Ort der Vielfalt – Wir engagieren uns für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ an die Leiterin der Einrichtung, Barbara Lange.

 

CELLE. 65 Kindergarten- und 15 Krippenkinder werden in der Kindertagesstätte (KiTa) „Löwenzahn“ betreut. Die muntere Truppe hatte für die Besucher aus dem Rathaus ein mehrsprachiges Begrüßungslied ausgedacht. „Good Morning“, „Rojbas, Rojbas“, „Günaydin“ oder „Nakasi Basi“ hieß es, als Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, Stadtrat Stephan Kassel, die Leiterin des Referats Integration, Serpil Klukon, und der Fachdienstleiter Kindertagesstätten, Michael Kessel, eintrafen.

 

Mende betonte, dass in der Einrichtung Kinder aus zehn Nationen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund gemeinsam lernen und ihre Freizeit verbringen. Dieser Herausforderung stelle sich das Team mit viel Engagement. Mit der in der KiTa „Löwenzahn“ gelebten Vielfalt, so der Oberbürgermeister an die Kinder gerichtet, „seid Ihr auf dem Weg in die Zukunft“.

 

Stadtrat Stephan Kassel erklärte, dass Kindertagesstätten per sé Orte der Vielfalt seien. Hier würden von Anfang an die Wurzeln für das spätere Demokratieverständnis der Kinder gelegt. Daher sei das neue Schild, das demnächst im Eingangsbereich der KiTa Löwenzahn angebracht wird, ein Symbol für die Anerkennung der interkulturellen Arbeit in allen KiTas der Stadt. Serpil Klukon fügte an, dass in Einrichtungen wie der Kita „Löwenzahn“ nicht nur verschiedene Kulturen zusammengebracht, sondern auch die Eltern informiert, beraten und unterstützt würden. „Damit wird eine wichtige Basis für die Zukunft der Kinder gelegt.“

 

Barbara Lange bedankte sich für die Auszeichnung und lobte ihre Mitarbeiterinnen, die auch über die Historie der Einrichtung, die auf die KiTa Bahnhofstraße zurück geht, mit den Jahren ein Vertrauensverhältnis zu den Familien aufgebaut haben. „Einige der früher im Mädchen- oder Jungentreff betreuten Jugendlichen bringen nun ihre eigenen Kinder hierher.“

 

Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 


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25. November 2013


PRESSEEINLADUNG ZUM FOTOTERMIN
Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende zeichnet dritten „Ort der Vielfalt in Celle“ aus

Donnerstag, 28. November 2013, 10 Uhr, KiTa Löwenzahn, Welfenallee 27a, 29221 Celle


Nach dem Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium und dem Schlosstheater Celle wird wieder ein „Ort der Vielfalt in Celle“ ausgezeichnet durch Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende. Diesmal geht das Schild mit der Aufschrift „Celle - Ort der Vielfalt – Wir engagieren uns für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ an die Kindertagesstätte (KiTa) Löwenzahn.


Die Begründung für die Auszeichnung: Die KiTa Löwenzahn ist ein „Ort der Vielfalt in Celle“. Das Team dieser Einrichtung stellt sich täglich ganz besonderen Anforderungen – Kinder aus zehn Nationalitäten werden hier betreut. Das Miteinander ist in  bemerkenswerter Weise von Toleranz geprägt. Das Team vermittelt den Kindern in den ersten, besonders prägenden Lebensjahren viele wichtige Kompetenzen und darüber hinaus Selbstbewusstsein im Umgang mit der eigenen Kultur sowie Toleranz und Wertschätzung im Umgang mit anderen Kulturen. Frau Lange und ihr Team holen die Kinder ab, wo sie stehen und begleiten sie, eingebettet in ein individuell abgestimmtes Förderkonzept, in ihrer Entwicklung zu eigenständigen Persönlichkeiten bis zur Einschulung.

Die Auszeichnung an die KiTa Löwenzahn erfolgt auch stellvertretend an alle KiTas in Celle, in Anerkennung der pädagogischen Arbeit, die dort täglich geleistet wird.


Teilnehmen werden:
Dirk-Ulrich Mende, Oberbürgermeister
Stephan Kassel, Stadtrat
Serpil Klukon, Referatsleiterin Integration
Michael Kessel, Fachdienstleiter Kindertagesstätten, Tagesbetreuung
Barbara Lange, Leiterin KiTa Löwenzahn

 

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20. November 2013


 

Eine vorbildliche Gemeinschaftsaktion mit Symbolcharakter“

 

 

Aktionsfonds-Projekt „Wir malen uns einen bunten Platz“

 

 


Der Brandplatz ist bunter geworden: 16 Schülerinnen und Schüler haben dort neun Stromkästen bemalt. Die Aktion war ein Projekt im Rahmen des Aktionsfonds im Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle. Ideengeberin und Begleiterin des Projekts ist Gudrun Jahnke, Ortsbürgermeisterin in Blumlage-Altstadt.


CELLE. Gudrun Jahnke beantragte 500 Euro aus dem Aktionsfonds, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Projekt, betont sie, solle zur Verschönerung des Brandplatzes beitragen, aber vor allem Menschen verschiedener Altersgruppen zusammen bringen, die gemeinsam aktiv werden.


Stadtrat Stephan Kassel freut sich über das Engagement: „Frau Jahnke hat nicht nur die Initiative ergriffen und Mittel aus dem Bundesprogramm beantragt, sie hat auch kompetente Partner mit ins Boot geholt. Dieses Projekt ist eine vorbildliche Gemeinschaftsaktion mit Symbolcharakter.“ Serpil Klukon, Leiterin des für das Bundesprogramm federführende Referat Integration, ergänzt: „Frau Jahnkes Aktion zum Ende des Förderjahres ist ein Beispiel für die vielen guten Ideen, die 2013 in Celle umgesetzt wurden.“


Die SVO Holding genehmigte nicht nur das Bemalen ihrer fünf Stromkästen, sondern unterstützte die Aktion mit weiteren 500 Euro. „Die SVO-Unternehmensgruppe fördert in der Region eine Vielzahl von kulturellen und sozialen Projekten. Dabei legen wir großes Augenmerk auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen“, begründet Andreas Gerow, Pressesprecher SVO Holding, das Engagement des Energieversorgungsunternehmens.


 

 

Anke Palett, pädagogische Mitarbeiterin an der Grundschule Blumlage, berichtet, dass sich die am Projekt beteiligten Abc-Schützen der Blumläger Schule über die Geschichte des Brandplatzes informiert hatten. „So sind Bilder entstanden, die das historische Feuer, das heutige Kino und ein Auto darstellen, das an eine Oldtimer-Ausstellung erinnert“, so Palett. „Die Schülerinnen und Schüler sind sehr stolz darauf, mit ihren Bildern die Stadt für andere Kinder bunter zu machen.“

 


 

 

Die jungen Künstlerinnen und Künstler aus dem Stadtteilprojekt Alte Molkerei der Stiftung Linerhaus und aus der Ganztagsbetreuung der Grundschule Blumlage fertigten zunächst Skizzen an, die dann unter Anleitung durch den Künstler Jörg Pippirs auf die Stromkästen übertragen wurden. Oliver Görke, Sozialpädagoge in der Alten Molkerei: „Es war sehr beeindruckend, die Kinder während des kreativen Prozesses zu beobachten. Und als die Tags fertig waren, wurde deutlich, wie stolz jedes einzelne Kind auf seine selbst entworfene Skizze war.“

 


 

 

Mitglieder der Jury, die die Entwürfe auswählte, waren neben Gudrun Jahnke: Christin Damman (Schulsozialarbeit Grundschule Blumlage), Hannelore Fudeus (Ortsrat Blumlage-Altstadt), Oliver Görke (Stadtteilprojekt Alte Molkerei), Marianne Krohn (Geschäftsführerin Celle Tourismus und Marketing GmbH), Jörg Pippirs, Georg Schäfer (Stadt Celle, Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe) und Jacqueline Spranger (SVO Holding, Marketing).

 



Bildunterschrift: Die jungen Künstlerinnen und Künstler mit ihren Betreuern und den Sponsoren vor einem der bunt bemalten Stromkästen am Brandplatz.


Hinten, v. l.: Für die Stadt Celle waren vertreten Serpil Klukon, Leiterin des Referats Integration und Georg Schäfer vom Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, für die Stiftung Linerhaus der Sozialpädagoge Oliver Görke; vorne, v. r.: Jacqueline Spranger von der SVO Holding und Anke Palett, pädagogische Mitarbeiterin an der Grundschule Blumlage.

 

Foto: Peter Müller

 

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15. November 2013

 

PRESSEEINLADUNG ZUM FOTOTERMIN

 

Aktionsfonds-Projekt „Wir malen uns einen bunten Platz“

Mittwoch, 20. November 2013, 15 Uhr, am Brandplatz

 

Auf dem Brandplatz tut sich etwas: Seit 30. September sind 16 Schülerinnen und Schüler aus dem Ortsteil Blumlage-Altstadt dabei, Stromkästen bunt zu bemalen. Im Rahmen eines Fototermins am Mittwoch, 20. November 2013, um 15 Uhr auf dem Brandplatz, werden die jungen Künstlerinnen und Künstler ihr Projekt gemeinsam mit Betreuern und Sponsoren präsentieren.

 

Die Kinder sind zum Teil Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen der Blumläger Schule, zum Teil Kids der Alten Molkerei, einem Stadtteilprojekt der Stiftung Linerhaus in der Blumlage, das von dem Sozialpädagogen Oliver Görke und dessen Team betreut wird. Die künstlerische Leitung übernahm der freischaffende Künstler Jörg Pippirs.

 

Ideengeberin und Begleiterin des Projekts unter dem Motto „Toleranz ist für mich gelebte Demokratie“ ist Gudrun Jahnke, Ortsbürgermeisterin Blumlage-Altstadt. Sie beantragte Mittel aus dem Aktionsfonds im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle. Die dreiköpfige Jury aus dem Begleitausschuss bewilligte den Höchstbetrag, 500 Euro. Ziel der Aktion, so Jahnke, sei nicht nur die Verschönerung des Brandplatzes: „Menschen zu finden, die diese Idee aufgreifen und auch umsetzen, das ist die wichtigere Seite.“

 

Die Eigentümerin der Stromkästen, die SVO Holding GmbH, gab nicht nur ihre Einwilligung zur Bemalung, sondern unterstützte das Vorhaben zudem mit einer Spende in Höhe von 500 Euro. Das Energieversorgungsunternehmen wird vertreten sein durch Pressesprecher Andreas Gerow, Jacqueline Spranger (Sponsoring) und Florian Könnecke (PR).

 

Für die Stadt werden dabei sein Georg Schäfer, Fachdienstleiter Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie Serpil Klukon, Leiterin des Referats Integration, federführend für das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle.

 

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7. November 2013

 

PRESSEMITTEILUNG

 

Eine etwas andere Unterrichtsstunde

Die Buchautoren Oskar Ansull und Bekim Morina zu Besuch im Ernestinum

 

 

Im Rahmen des Aktionsfonds im Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ fand eine ungewöhnliche Doppelstunde am Gymnasium Ernestinum in Celle statt. Der albanische Dichter Bekim Morina stellte gemeinsam mit seinem Schriftstellerkollegen Oskar Ansull zwei zehnten Klassen seine Arbeit vor und berichtete von seinen beiden Leben, in der albanischen Heimat und in Celle.

 

CELLE. Der Moment, als Morina von der Schulbank weg verhaftet wurde, veränderte sein Leben bis heute. „Ich war damals ein bisschen älter als Ihr jetzt seid“, erklärte er den Klassen 10F und 10L2, den Klassenlehrern Maren Kranz und Uwe Winnacker sowie Schulleiter Johannes Habekost. Die Unterdrückung durch die kommunistischen Parteien und den Nationalismus machten ihn und sein politisches Engagement im Kosovo zur Zielscheibe. Schließlich blieb Morina und seiner Ehefrau nur die Flucht durch Europa. In Celle wurden sie aufgenommen.

 

Schon als Kind faszinierte Bekim Morina die Dichtung, die in der albanischen Kultur eine weit größere Rolle spielt als etwa in Deutschland. Den Austausch mit anderen Literaten und seinen Freunden – „viele sind im Krieg geblieben“ – vermisste der Autor und machte dies im Gedicht „Im alten Nest“ deutlich: „Jung waren wir, viele Freunde und laut; jetzt ist`s still und ich bin verdammt alt.“ In einer zugewiesenen Wohnung auf dem Land kam das Paar zur Ruhe, war aber auch isoliert. Der Kontakt zu Oskar Ansull, zustande gekommen über einen Celler Journalisten, eröffnete neue Möglichkeiten. Der Schriftsteller verhalf Morina zu einem Stipendium der RWLE Möller Stiftung: „Man kann ganz lebendig sein, aber man fühlt sich wie lebendig begraben“, beschrieb Ansull den Jugendlichen die damalige Lage des Ehepaares. Während Morina mit Büchern aus der Bibliothek Deutsch lernte, arbeitete er gemeinsam mit Ansull an den Übersetzungen der Gedichte, für die der Dichter von den beiden Klassen spontanen Applaus erhielt. Die Schülerinnen und Schüler interessierten sich auch für die aktuellen Lebensumstände der Familie. Ein Zurück in die Heimat gebe es nicht mehr, so Morina. „Das ist zu gefährlich.“

 

Auch wenn sein Aufenthalt noch nicht dauerhaft geklärt sei, auch wenn Bekim Morina, früher jahrgangsbester Uni-Absolvent, jetzt nicht als Universitätsdozent arbeiten könne, weil sein Abschluss in Deutschland nicht anerkannt werde: „Es entwickelt sich Zukunftsdenken“ erklärt Oskar Ansull. „Als ich Bekim und seine Frau kennen lernte, wollten sie keine Kinder.“ Morina erläutert seine damaligen Ängste: „Ich habe erlebt, vollkommen machtlos zu sein, im Gefängnis und in der Folter. Machtlos zu sein und die eigenen Kinder nicht schützen können, ist das Schlimmste, was es gibt.“ Nun hat das Ehepaar zwei Töchter.

 

Serpil Klukon, Leiterin des städtischen Referats Integration, das das Bundesprogramm in Celle federführend betreut: „Dies ist eine Geschichte, die von Verfolgung und Flucht, aber auch von Ankommen und Teilhabe handelt. Die Familie lebt in der Mitte unserer Gesellschaft, Herr Morina ist Mitglied des Integrationsausschusses und wirkt mit an den demokratischen Strukturen in der Stadt Celle.“ Ihr Appell: „Wir brauchen Menschen wie jene, denen Bekim Morina begegnet ist; die hinschauen und eine Lösung suchen.“

 

 

 

 

BU Foto 1

 

Die Autoren Oskar Ansull (links) und Bekim Morina stellten den Band „Etwas Besseres als den Tod“ des albanischen Dichters vor. Morina: „Ich hatte nie vor, mein Land zu verlassen.“

 

 

 

 

BU Foto 2

 

 

Die Klassen 10F und 10L2 des Gymnasiums Ernestinum interessierten sich auch für die Lebensumstände des Dichters Bekim Morina (2. v. r.), der heute in einem Café arbeitet: „Ich habe alles in meiner Heimat erreicht, was zu erreichen ist“, erklärte der Uni-Absolvent, „hier gelte ich als ungelernt“.

 

 

Fotos: True

 

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31. Oktober 2013

 

PRESSEMITTEILUNG (Foto + BU)

 

 

 

 

CELLE. Der albanische Dichter Bekim Morina (3. v. l.) und der in Celle geborene, in Berlin lebende Schriftsteller Oskar Ansull (rechts) waren zu Besuch im Ernestinum. In der Schulbücherei des Gymnasiums übergaben die Autoren zwei signierte Ausgaben von Morinas Gedichtband "Etwas Besseres als den Tod", in einer Übersetzung von Oskar Ansull und Oda Buchholz. Das Buch erschien in der Edition "Literaturen der Welt" bei Revonnah. Die Schule besitzt nun zwei der 1.000 Ausgaben; die in Morinas Heimat gelieferten Exemplare sind dort bereits ausverkauft. Schulleiter Johannes Habekost (3. v. r.) freute sich über dieses Geschenk, das der Oberstufe zur Verfügung gestellt werden soll. Die Autoren haben gemeinsam mit den Klassenlehrern Maren Kranz (2. v. l.) und Uwe Winnacker (2. v. r.) eine "etwas andere Unterrichtsstunde" für zwei zehnte Klassen vorbereitet. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" in Celle. Die Leiterin des federführenden Referats Integration der Stadt Celle, Serpil Klukon (links), dankte allen Beteiligten für die Organisation dieses besonderen Projekts.

 

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7. Oktober 2013

 

 

PRESSEMITTEILUNG

 

90.000 Euro für Bundesprogramm im Förderjahr 2014

Stadt Celle ruft auf zur Antragstellung bis 8. November

 

 

CELLE. Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wird um ein weiteres Jahr verlängert. Für Celle werden im Förderjahr 2014 vorbehaltlich der Bewilligung 90.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bis Freitag, 8. November 2013, können Anträge für lokale und gesellschaftspolitische Projekte eingereicht werden, die das Engagement für Demokratie und Toleranz stärken sollen.

 

Teilnehmen können Jugendverbände, freie Träger der Jugendhilfe, Migrantenorganisationen, christliche und andere religiöse Gemeinschaften, Sportvereine, Fördervereine von Schulen, Kindertagesstätten, Bildungs- und Qualifizierungsträger, gemeinnützige GmbH, Stiftungen, kulturelle Einrichtungen und sonstige Vereine. Diese können Einzelprojekte beantragen, die jeweils mit bis zu 7.000 Euro gefördert werden. Jeder Antragsteller kann bis zu zwei Anträge einreichen.

 

"Wir freuen uns, dass wir das in Celle sehr erfolgreiche Programm noch ein weiteres Jahr fortsetzen können", so Serpil Klukon, Leiterin des Referats Integration der Stadt Celle. "Damit können wir die Vernetzung engagierter Menschen in Celle weiterhin nachhaltig fördern." Klukon bittet darum, die Anträge möglichst frühzeitig einzureichen, damit bei der Antragstellung bei Bedarf Beratung und Information fristgerecht eingeholt werden können. Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte trifft der lokale Begleitausschuss im Dezember 2013.

 

Für Beratung und Information steht die Externe Koordinierungsstelle, Jessica Manske, unter Telefon 0176/38680618 oder unter 05141/901516 zur Verfügung. Das Antragsformular ist im Internet zu finden unter www.vielfalt-in-celle.de. Anträge sind bis Freitag, 8. November, auf dem Postweg einzureichen bei der Stadt Celle, Referat Integration, Am Französischen Garten 1, 29221 Celle sowie zusätzlich per E-Mail an integration@celle.de. Einen Einblick in die Arbeit bisheriger Projektträger gibt es auch bei Facebook auf der Seite „Vielfalt in Celle“.

 


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23. August 2013



PRESSEMITTEILUNG

 

 

Noch Fördergelder aus Aktionsfonds zu vergeben

 

 

 

Unbürokratisch Mittel für kurzfristig geplante Projekte beantragen

 


Im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle hatte der Begleitausschuss einen Aktionsfonds zur Verfügung gestellt. Für das laufende Förderjahr sind noch Mittel vorhanden. Schulen, Vereine, Gruppen oder Einzelpersonen können unbürokratisch bis zu 500 Euro beantragen.



CELLE. „Mit den Fördermitteln aus dem Aktionsfonds sollen auch kurzfristig geplante Projekte eine Chance bekommen“, so Serpil Klukon, Leiterin des städtischen Referats Integration. Oft fehle das Geld, um gute Ideen zu Projekten zu den Themen Vielfalt, Toleranz und Förderung der Demokratie umzusetzen. Das Prozedere der Antragstellung wurde bewusst unbürokratisch gestaltet, um Bürgerinnen und Bürger der Stadt Celle in ihrem Engagement zu bestärken.


 

 

Eine dreiköpfige Jury aus Mitgliedern des Begleitausschusses entscheidet über die Vergabe der Fördergelder aus dem Aktionsfonds, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genehmigt worden waren.

 


Wer nähere Informationen wünscht oder Mittel beantragen möchte, kann sich an das Referat Integration wenden unter der Telefonnummer 05141/12-599, oder per E-Mail an integration@celle.de.


Nähere Informationen zu dem Bundesprogramm im Internet unter www-vielfalt-in-celle.de oder auf der Facebook-Seite „Vielfalt in Celle“.

 

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17. April 2013


Eine Auswahl von Pressefotos zum Aktionstag "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" in Celle finden Sie als Download finden Sie auf dieser Seite: LINK

 

 

 

 

"Wir stellen uns gegen jegliche Form von Extremismus auf"

Erfolgreicher Aktionstag "Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz" in Celle

 

 

CELLE. Unter sechs niedersächsischen Städten hat auch Celle an der bundesweiten Aktion der Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Innern sowie für Arbeit und Soziales, "Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz" teilgenommen. Projektträgerin war die VHS Celle. Leiterin Liliane Steinke ist zufrieden mit der Resonanz: "Solche Aktionen sind wichtig, um zu zeigen, dass Demokratie heißt, dass wir auch mit unterschiedlichen Sichtweisen eine funktionierende Gesellschaft bilden können und dass es Toleranz erfordert, dies zu ermöglichen."


Vor der VHS, in den Triftanlagen, beteiligten sich viele Bürgerinnen und Bürger an dem Aufbau des mobilen Denk-Mals "Wir für Demokratie". Der irische Künstler Michael Foley und VHS-Mitarbeiter Karlheinz Rehling luden dazu ein, die eigenen Hände zu kopieren. Die Ausdrucke wurden laminiert und an mit Seilen verbundenen Bambusstäben befestigt - ein Statement für Teilhabe, Toleranz und Demokratie.


Außerdem wurden Freundschaftsbänder verteilt - auch an Stadtrat Stephan Kassel, der das Denk-Mal eröffnete mit einem Dank an Liliane Steinke für das Erstellen eines ganztägigen Programms an mehreren Orten der Stadt mit unterschiedlichen Beteiligungsformen sowie an das Team des federführenden Referats Integration. "Wir wollen heute auch Zusammenhalt durch Teilhabe demonstrieren und uns deutlich gegen jegliche Form von Extremismus aufstellen."


 

 

Die Arabistin und Buchautorin Dr. Claudia Ott aus Beedenbostel gab Einblicke zu ihrer Arbeit an ihrem Buch "101 Nacht" und stellte "die kleine Schwester von 1001 Nacht" im Bomann-Museums-Café vor. Der Welt Laden lud zum Kaffeetrinken ein. Im Referat Integration fand ein Tag der offenen Tür statt, an Stellwänden wurde die Arbeit des Referats vorgestellt. Im Rahmen eines interkulturellen Quiz konnten Besucher die Bedeutung von Sprichwörtern erraten. So heißt etwa "Jak Kuba Bogu, tak Bög Kubie" nicht, dass Gott Kuba liebt und Kuba Gott, sondern "Hilf anderen, damit dir auch geholfen wird."

 

 


Der Aktionstag schloss mit einem Vortrag des Politikwissenschaftlers David Aderholz in der Kreuzkirchengemeinde zum Thema "Extrem demokratisch". Die Bäckerei Pippel an der Breiten Straße hatte eigens "Demokratie-Brötchen" gebacken, die an Aktionspunkten verteilt wurden.


Der Verein Atelier22 machte eine Umfrage, an welchen Orten in Celle die Stadt verschönert werden könnte. Evi Reschke: "Demokratie heißt auch, mit bestimmen zu dürfen wie die Stadt aussieht in der man lebt." Vorschläge können eingereicht werden bis 31. Mai, im "KunstWerk Celle", Hattendorfstraße 13 in 29225 Celle.


Während der Aktionen wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer fotografiert für das Plakat "Celle für Demokratie", das demnächst in Druck gehen und zum Selbstkostenpreis erhältlich sein wird.


Schulklassen oder andere Gruppen können das Konzept zu dem mobilen Dank-Mal bei der VHS erhalten. "Wir unterstützen auch gern bei der Umsetzung", so Liliane Steinke. Infos unter Telefon 05141/9298-0. Impressionen vom Aktionstag unter www.vielfalt-in-celle.de und auf der Facebook-Seite "Vielfalt in Celle".

 

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11. April 2013

 

Denk-Mal, Einbürgerungstests und Diebe unreifer Zuckermelonen

Ganztägiges Programm zu "Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz" in Celle

 

 


Am Dienstag, 16. April 2013, findet ganzatgs das Programm zum Aktionstag "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" statt.  Links: Serpil Klukon, Leiterin des federführenden Referats Integration der Sadt Celle; rechts: Liliane Steinke, Leiterin der Trägerin des Aktionstages, der VHS Celle.

 

 

Unter dem Titel „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ setzt am Dienstag, 16. April 2013, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bundesweit ein öffentlichkeitswirksames Signal für Toleranz und Vielfalt und gegen Rechtsextremismus.

 


 

 

 

Auch die Stadt Celle nimmt daran teil unter der Federführung des Referats Integration. Projektträgerin ist die VHS Celle. VHS-Leiterin Liliane Steinke ruft Bürgerinnen und Bürger, sowie Firmen, Institutionen und Vereine auf, an den Veranstaltungen teilzunehmen oder an dem Tag "Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz" mit eigenen Aktionen für ein tolerantes Miteinander einzutreten.

 


 

 

 

Dazu findet am 16. April ein ganztägiges Programm an unterschiedlichen Orten der Stadt Celle statt:

 


 

 

 

10 bis 13 Uhr: Tag der Offenen Tür im Referat Integration der Stadt Celle, mit Interkulturellem Quiz, im Neuen Rathaus, Am Französischen Garten 1, in 29221 Celle: Was bedeutet etwa das kurdische Sprichwort "Der Dieb der unreifen Zuckermelonen wird im Herbst enttarnt"?

 

 

 

10 bis 15 Uhr: Bau des Denk-Mal Demokratie/Toleranz in den Triftanlagen, Höhe Trift 20, mit Beteiligung der VHS Celle, dem Verein Atelier22 sowie dem AWO-Kreisverband Celle mit einer Spraydosen-Skulptur: "Kunst für Demokratie"

 


 

 

 

12.30 Uhr: Offizielle Eröffnung des Denk-Mals durch Stadtrat Stephan Kassel.

 


 

 

 

16.30 bis 17.30 Uhr: Lesung und Signierstunde mit Dr. Claudia Ott ("Tausendundeine Nacht", "Gold auf Lapislazuli"). Die Arabistin und Buchautorin stellt im Bomann-Museums-Café ihr neues Buch Buch „101 Nacht“ vor. Es erzählt von Lindwürmern und Jungfrauen, Rittern, Amazonen und Kannibalen, von unterirdischen Verliesen, verlassenen Städten und zauberhaften Inseln. Die Handschrift im Besitz des Aga Khan Museum wurde erst im Jahr 2010 für die Wissenschaft entdeckt und liegt jetzt erstmals in Übersetzung vor. In Kooperation mit der Buchhandlung Decius.

 


 

 

 

19.30 Uhr: "Extrem demokratisch": Vortrag mit David Aderholz. Aderholz ist Argumentations- und Handlungstrainer gegen Rechts in der Kreuzkirchengemeinde. Veranstalter: Diakonisches Werk Celle und das Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus.

 


 

 

 

Ganztags:

 


 

An den Aktionsorten Fotos von Teilnehmenden für die Porträts zum "Plakat für Celle": Porträts teilnehmender Personen werden, sofern sie einverstanden sind, auf diesem Plakat abgedruckt, so dass ein Symbol für Toleranz in der Stadt Celle entsteht. Das Plakat wird nach der Aktion zum Selbstkostenpreis zu erwerben sein.


 

 

 

In der VHS, Trift 20: Freundschaftsbänder knüpfen und verschenken - Freundschaftsbänder dokumentieren ein demokratisches Miteinander und helfen, ins Gespräch zu kommen.

 


 

 

 

Workshop „Interkulturelles Kompetenztraining“: Für Menschen, die mit Bleibeberechtigten und geduldeten Migranten zusammen kommen. Veranstalter: Projekt Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge AZF II (VHS und DGB). Interessenten können sich melden bei der VHS Celle, Liliane Steinke, Telefon 05141/9298-22.

 


 

 

 

Der Eine-Welt-Laden Celle bietet an der Zöllnerstraße 29 seinen "Fair Trade Bamenda Stadtkaffee Celle" zum Verkauf an und lädt zum Gespräch ein.

 


 

 

 

In der Bäckerei Pippel an der Breiten Straße 30 werden „Demokratie-Brötchen“ gebacken und verkauft.

 


 

 

 

Der Aktionstag "Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ wird gefördert durch das Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN".

 


 

Das Programm ist abrufbar unter www.vhs-celle.de, www.vielfalt-in-celle.de sowie auf den Facebook Seiten "Volkshochschule Celle" und "Vielfalt in Celle". Außerdem sind im Laufe des Aktionstages auf Facebook aktuelle Berichte abrufbar.

  

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5. April 2013

 

 

 

 

 

 

Ein Plakat für Celle entsteht am Dienstag, 16. April: Dann findet bundesweit der Aktionstag „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ der Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Innern sowie für Arbeit und Soziales statt. Auch die Stadt Celle beteiligt sich daran. Projektträgerin ist die VHS Celle. VHS-Leiterin Liliane Steinke (rechts) lädt Schulklassen, Firmen und Vereine zum Mitmachen ein: "Porträts teilnehmender Personen werden, sofern sie einverstanden sind, auf diesem Plakat abgedruckt, so dass ein Symbol für Toleranz in der Stadt Celle entsteht." Das Plakat wird zum Selbstkostenpreis zu erwerben sein. Serpil Klukon, Leiterin des federführenden Referats Integration (links), freut sich bereits auf eine bunte Mischung von Programmpunkten am 16. April: "Ob ein Konzert, eine Diskussionsrunde oder Lesungen, Sie alle können Ihr persönliches Zeichen für die Vielfalt in Celle setzen."

 

Wer Lust hat, sich zu beteiligen, wird gebeten, sich zu melden bei der VHS Celle, Telefon 05141/9298-0, oder per E-Mail an info@vhs-celle.de. Nähere Informationen zu dem Programm mit zahlreichen Aktionen für mehr Toleranz und Vielfalt, gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind zu finden unter www.vhs-celle.de oder unter www.vielfalt-in-celle.de, zu dem Aktionstag unter www.tag-und-nacht-fuer-toleranz.de.

 

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14. März 2013


PRESSEMITTEILUNG

 

 

 

 

 

"Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz"

 

 

 

 

 

 

VHS Celle ruft Firmen, Vereine und Schulen zur Teilnahme auf

 

 


Unter dem Titel „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ setzt am Dienstag, 16. April, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein öffentlichkeitswirksames Signal für Toleranz, Vielfalt und gegen Rechtsextremismus. Auch die Stadt Celle beteiligt sich daran. Die VHS Celle als Projektträger ruft zur Teilnahme auf.


CELLE. Im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" wurden Fördermittel zur Verfügung gestellt, mit denen die VHS Celle unter der Federführung des städtischen Referats Integration ein ganztägiges Programm zusammengestellt hat, das an unterschiedlichen Orten in der Stadt Celle umgesetzt wird. VHS-Leiterin Liliane Steinke ruft nun Bürgerinnen und Bürger, aber auch Firmen und Vereine auf, an dem Veranstaltungstag teilzunehmen mit Aktionen für ein tolerantes Miteinander: "Es sind die kleinen Gesten, die zählen, um ein tolerantes Teamklima zu stiften. Das kann ein Betriebsfrühstück sein, ein gemeinsamer Ausflug oder eine Gesprächsrunde, bei der das Thema Toleranz im Mittelpunkt steht. Auch große Initiativen über den Aktionstag hinaus können ein Zeichen setzen."


 

 

 

 

Steinke würde sich zudem über die Beteiligung von Schulen oder Schulklassen freuen. Eine Möglichkeit wäre etwa das Basteln von Freundschaftsbändern, die am 16. April verteilt werden. Mit ihnen, so Steinke, soll dokumentiert werden, "dass wir uns alle ein konstruktives Miteinander und das Gestalten einer lebenswerten Mit-Welt wünschen, die sich demokratiefeindlichen Ideologien zu erwehren weiß".

 

 


Firmen, Vereine und Schulen, die sich beteiligen wollen, werden gebeten, sich zu melden bei der VHS Celle, Trift 20, 29221 Celle, Telefon 05141/9298-0, oder per E-Mail an info@vhs-celle.de. Nähere Informationen zu dem Programm mit zahlreichen Aktionen für mehr Toleranz und Vielfalt, gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, sind zu finden unter www.vhs-celle.de oder unter www.vielfalt-in-celle.de.


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5. März 2013

 

PRESSEMITTEILUNG

 

 

Aktionsfonds mit 5.000 Euro beschlossen

Unbürokratisch Förderung für kleine Projekte beantragen

 

 

 

 

 

 

 

Der Begleitausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung wieder einen Aktionsfonds im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Celle beschlossen. Insgesamt stehen 5.000 Euro für das laufende Förderjahr zur Verfügung. Damit sollen kleine Projekte mit bis zu jeweils 500 Euro gefördert werden, die das Engagement für Toleranz und Demokratie sowie gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus unterstützen.

 

 

 

CELLE. "Der Antrag auf Geld aus dem Aktionsfonds ist recht unbürokratisch zu stellen", so Serpil Klukon, Referatsleiterin Integration. "Wir wissen aus den Gesprächen mit Antragstellern zum Bundesprogramm, dass die Menschen in Celle viele gute Ideen haben, um auch mit kleineren Projekten das Engagement für Toleranz und Demokratie sowie gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu unterstützen."

 

 

Eine dreiköpfige Jury aus Mitgliedern des Begleitausschusses entscheidet über die Vergabe der Fördergelder aus dem Aktionsfonds, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genehmigt wurden.

 

Schulen, Vereine, Gruppen oder Einzelpersonen, die sich für Mittel aus dem Aktionsfonds interessieren, melden sich bitte im Referat Integration, Telefon 05141/12-599, E-Mail: integration@celle.de.

 

Nähere Informationen zu dem Bundesprogramm im Internet unter www-vielfalt-in-celle.de oder bei der Externen Koordinierungsstelle, unter der Telefonnummer 05141/901516, mobil 0176/38680618, sowie per E-Mail an externe-koordinierungsstelle@vielfalt-in-celle.de.

 

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"TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" in Celle